2007
Hier immer Aktuelles vom Angeln und Fliegenfischen im In- und Ausland. Sollte eigentlich alles "ungelogen" sein. Fotos von unseren Kursen Fliegenfischen auf den anderen Seiten. Hier wird gerade Jim vom NDR interviewt. Dieses anläßlich des Berichtes vom Hechtangeln in Steyerberg an der Aue Aktuelles
vom Angeln und Fliegenfischen

Hier an dieser Stelle einige Berichte und Hinweise zur laufenden Saison 2007 und gesammelt auch aus vergangenen Jahren.

Alles Infos aus eigenen Erfahrungen und aus Schilderungen glaubhafter Leute.

Gerne nehme ich hier auch weitere Informationen auf.

Natürlich keinerlei Gewähr für die Richtigkeit.
2007
2010
2013
2008
2011
2014
Stand
22.10.2008










uelles
_Termine für den Fliegenfischer


Neuer Service für die Kursteilnehmer:

jeder Teilnehmer eines Einsteigerkurses kann sich für die dem Kurs folgenden 2 Wochen das Kursgerät Rute, Rolle, Schnur) kostenlos ausleihen.

Hintergrund für diese Aktion ist, dass nach so einem Kurs eigentlich alle "heiss" sind und gerne weiter üben möchten. Bis zur Gerätebeschaffung wollen aber viele häufig noch etwas warten um mehr Erfahrungen zu sammeln. Nach diesen zwei Wochen schickt man das Gerät einfach wieder zurück.


Pferd und Jagd
29.11.2007 - 2.12.2007. Messegelände Hannover. Leider kaum was für uns Fliegenfischer, zumindest 2006.


Der immer beliebte Angelflohmarkt in Moisburg ist für Fliegenfischer hochinteressant. Angelflohmarkt in Moisburg (an der A1 zwischen Hamburg und Bremen)

Dieser auch bei Fliegenfischern sehr beliebte Flohmarkt findet am 1. Dezember 2007 wieder in der Schützenhalle Moisburg statt. Ein Besuch sollte sich eigentlich wieder lohnen, da viele die Saison abgeschlossen haben und gerätemäßig abspecken wollen.

Ab 12.00 Uhr ist aber i.d. Regel alles gelaufen. Info und Anmeldung für Aussteller: 04165-6825 (ab 17 Uhr).
Letzte Verhandlung vor dem Flohmarktende.


Angeltour der Fliegenfischerschule Mittelweser, 7.-9.12.2007

Für alle ehemaligen Teilnehmer an meinen Kursen und für Freunde des Hauses veranstalte ich jedes Jahr eine Tour zum Fliegenfischen. Immer an relativ unbekannte, aber sehr gute Gewässer.

Und zwar dann, wenn alle schon mit der Saison abgeschlossen haben. Draußen ist es dann schmuddelig und kalt; wir gehen aber schön fischen, möglichst im Schnee. Dieses als kleines Dankeschön für die vielen gut gelaufenen Kurse und auch damit die Kontakte unter Euch nicht verloren gehen und ihr vielleicht auch mal Gleichgesinnte aus eurer Umgebung kennenlernt.

Auch dieses Jahr geht es wieder zum Äschenfischen nach Thüringen. Schöne Natur, gutes und sehr günstiges Fischen. Wie gesagt, Termin 7.-9. Dezember 2007. Wenn der Teilnehmerkreis feststeht, helfe ich dabei Mitfahrgelegenheiten zu vermitteln.

Ich habe jetzt alle Kursteilnehmer angeschrieben oder eine Mail geschickt. Wenn Ihr keine Nachricht erhalten habt, ist das keine böse Absicht und liegt an Telekom, Post oder ...? Also dann bei Interesse einfach mal melden.



Jetzt noch mal ein paar Fotos von der Tour 2006:
Die Sonne kommt, die Fische beißen Auch schnelles Wasser gibt es reichlich Fliegenfischer aus Hannover
Der Guide bei der Einführung
Schöne Natur
Vorträge und Fliegenbinden
Äsche
Guide, der uns die Stellen zeigt
Abends Vortrag über die Gegend und danach natürlich Fliegenbinden
es geht auch noch größer
Christian aus Hildesheim mit seiner großen Forellen
Jürgen aus Berlin
Christian Cholewa mit Äsche
man braucht nicht tief rein
Stellen an denen es schon nach Fisch riecht













Aktuelles
_Aktuelles


1.4.2007: Die Saison an den Binnengewässern beginnt nicht gerade prickelnd. Ernüchterung z.B. an der Mörrum, mit 12 Meerforellen und 3 Lachsen beginnt die neue Saison katastrophal. Wenn alles was man so hört, wird es für diesen tollen Fluß ein sehr schlechtes Jahr.

Ebenfalls schlecht auch an vielen deutschen Flüssen, die Kormoraneinfälle in den Wintermonaten sind jetzt für die Angler direkt spürbar.
Irland: Treibnetzfischerei auf Lachse ist beendet!

Mit großer Erleichterung haben die Angler in Europa die Nachricht aufgenommen, dass die irische Regierung am 2. November 2006 die Treibnetzfischerei auf Lachse vor der irischen Westküste beendet hat.
Noel Dempsey, der irische Minister für marine Angelegenheiten ist den mutigen Schritt gegangen. Er hat gemeinsam mit der Regierung die vor allem von der Europäischen Angler Allianz EAA und speziell von der irischen Lachs- und Meerforellen-Vereinigung FISSTA lang ersehnte Maßnahme getroffen und zugesagt, die irischen Berufsfischer finanziell dafür zu entschädigen. Die Regierung stellt einen Entschädigungsfond in Höhe von 30 Millionen Euro bereit.

FISSTA (Federation of Irish Salmon and Seatrout Association) hat als führende Organisation zusammen mit dem North-Atlantic Salmon Fund (NASF) unter Orri Vigfusson, der North-Atlantic Salmon Conservation Organisation (NASCO) mit Chris Poupard (UK) und der European Anglers Alliance (EAA) unter dem neuen Präsidenten Peter Mohnert (VDSF) eine viele Jahre dauernde Auseinandersetzung mit inzwischen sechs irischen Regierungen erfolgreich zu Ende geführt.



Er ruft alle Anglerinnen und Angler auf, am 30. Juni 2007 am Elbe-Angeltag mitzumachen, um damit ihren energischen Protest gegen den geplanten Bau von Staustufen in Tschechien und weitere ökologische Beeinträchtigungen der Elbe in Deutschland zu manifestieren.

Die Anglerverbände in Dresden und Usti schreiben dazu:
Wir schlagen vor, dass im Juni dieses Jahres sich ‚alle’ Elbangler – von der Quelle bis zur Mündung, vom Forellenangler aus dem Riesengebirge bis zum Zanderspezialisten im Hamburger Hafen – an ihrem Lieblingsplatz an der Elbe zu einem gemeinsamen Angeln einfinden und so gegen den geplanten Ausbau unserer Elbe protestieren.

Die Elbe ist einer der wenigen großen Flüsse Europas, der noch teilweise über naturbelassene Flusslandschaften verfügt. Nicht zuletzt auch deshalb hat die UNESCO Dresden den Titel ‚Weltkulturerbe’ verliehen. Das wollen wir uns nicht zerstören lassen.“

Das Angeln sollte um 8.00 Uhr beginnen und mit einem lauten „Petri Heil“ um 11.00 Uhr beendet werden. Dieses „Petri Heil“ für die Elbe soll den Verantwortlichen in beiden Ländern noch lange in den Ohren klingen, damit sie zum wirklichen Nachdenken aufgerüttelt werden.
Ansprechpartner: Michael Winkel, DAV-Bundesgeschäftsführer, Tel. (030) 97 10 43 79

Aufruf zum Elbe-Angeltag
am 30. Juni 2007

– Ein „Petri Heil“ für Mutter Elbe –

Der Deutsche Anglerverband unterstützt eine entsprechende Initiative des Anglerverbandes „Elbflorenz“ in Dresden und des Anglerverbandes in Usti nad Labem (Tschechien).

An der Elbe bei Dresden gibt es wieder Lachse. Angeln und Fliegenfischen ist hier übrigens sehr gut möglich
links: darum geht es, die Elbe bei Dresden; übrigens wurden hier im Frühjahr schon Lachse gefangen


Kanuten auf der Wiesent

Die fahren den Anglern bis vor die Füße Unter den Bäumen stehen eigentlich die Bachforellen Kanuten auf der Wiesent
In Gruppen ging es gröhlend den Fluß runter
Es wird verbotenerweise stromauf gefahren. Das dort ein Jungfischschwarm steht, interessiert die Herrschaften nicht Hordenweise Kanufahrer unterwegs Einfach zu viele Boote auf dem Wasser
Obige Fotos habe ich am 26.5.2007 morgens an der Wiesent in Bayern gemacht. Für mich zeigen diese Bilder wie belastend für Natur und Umwelt ein ungezügelter nur auf Kommerz ausgerichteter Kanubetrieb ist.

Das man den Anglern gröhlend vor die Füße fährt, ist dabei noch das geringste Übel. Wenn Boote umkippen und erstmal gebadet wird, wenn rücksichtslos durch die Jungfischschwärme gefahren wird, wenn das Aufkommen an Kanutouristen zu groß ist, muß gegengesteuert werden. Das zu diesem Zeitpunkt die immer seltener werdenden Maifliegen unmittelbar vor ihrer Schlüpfperiode stehen, sollte auch klar sein. Vielleicht können Tourismus-, Angel- und Naturschutzverbände hier mal zusammen statt gegeneinander arbeiten. Fairerweise muß man aber noch dazufügen, daß es nicht an der gesamten Wiesent so aussieht und dass es hier auch einigermaßen zufriedenstellende Vorschriften gibt. So ist z.B. der Kanubetrieb nur von 10 bis 17 Uhr erlaubt, stromauffahren und Aussteigen während der Fahrt ist verboten.


Touristenangelschein in M-V

Seit dem 1. Juli 2005 sind zum Beispiel in der Tourist-Information Rostock und Warnemünde Touristenangelscheine für Mecklenburg-Vorpommern erhältlich.

Das bedeutet, Urlauber und Angelbegeisterte, die nicht im Besitz eines gültigen Fischereischeins sind, können jetzt ohne bürokratische Hemmnisse eine Urlaubslizenz für 28 Tage erhalten. Das Ganze kostet 20 Euro. Erwerben kann sie jeder, der älter als 10 Jahre ist und dies mit seinem Ausweis belegen kann.

Die ersten Verkaufsstellen finden Sie hier: Tourist-Information Stadtzentrum, Neuer Markt 3, 18055 Rostock, Tel. (0381) 194 33 und die Tourist-Information Warnemünde, Am Strom 59, 18119 Rostock, Tel. (0381) 548 000. Öffnungszeiten: montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 16 Uhr. Von Mai bis September auch sonntags 10 bis 16 Uhr. www.rostock.de


Yves Dreux, Lachsfischer und Lachsfliegenbinder.
Nachruf auf Yves Dreux

Yves Dreux

Tief erschüttert muß ich hier vom Tode Yves Dreux berichten. Am 15. Juni 2007 ist er im Alter von nur 63 Jahren von uns gegangen.

Das er einer der besten mir bekannten Lachsfischer war und dass seine Lachsfliegen mit das Beste waren was ich jemals vorne an der Angel hatte, hier nur am Rande.

Der Mensch Yves ist es, der uns fehlen wird. Immer gradlinig, ließ sich nicht verbiegen und wenn er jemanden mochte oder nicht mochte, ließ er es spüren. Wie viele schöne Stunden haben wir in Norwegen verbracht. Yves, Du wirst uns fehlen.


Fliegenfischen im Fernsehen

Am 7. September war ein Team des NDR-Fernsehens hier bei uns in Stolzenau und drehte einen Bericht über das Fliegenfischen und die Fliegenfischerschule. Gesendet wird die Reportage am 21.9.2007 um 19.30 Uhr im Niedersachsen-Programm des NDR.
Gang zur Aufnahme Werfen mit der Fliegenrute für die KAmera Fliegenbinden und Interview
Praxis am Wasser gehörte dazu Alles live Nymphen am Fluß
Die Schauspielr-Truppe Alles vorbei Tonfrau und Kameramann. Beide eisenhart, sind mit im Fluß gewesen
Kameramann Redakteurin Schlemmer vom NDR Jetzt erklärt sie den Zuschauern das Fliegenfischen
Vielen Dank an die Akteure. Viele waren aufgeregt und haben nicht so gut wie sonst geworfen. Ist aber egal, allen hat es Spaß gemacht. Danke an Euch.


Neue Kurstermine

Ich habe mich überreden lassen und führe noch einen Kurs Einsteiger durch. Termin: 26.-28. Oktober. Dann soll aber wirklich Schluß sein.

Die Termine für 2008 demnächst in der Rubrik "Kurstermine".


Fliegenfischen im Fernsehen

Am 17. Dezember hatten wir wieder Besuch vom NDR. Anscheinend haben wir jetzt den Fliegenfischen-Virus auch beim NDR platziert. Spricht natürlich für die Leute! Der Jahreszeit angemessen ging es diesmal um das Hechtfischen mit der Fliege.

Wie ich vorab höre, ist es ein ganz netter Film geworden. Gesendet wird der fünfminütige Bericht am 13. Januar um 20.15 Uhr im Programm des NDR Niedersachsen im Rahmen der Sendung "Wintergeschichten".
Der Amtshof in Steyerberg Hecht auf Fliege gefangen Gekeschert und waidgerecht getötet
Gedreht haben wir in Steyerberg am Amtshof. Hier ist das Wasser der Steyerberger Aue bis 3m tief und die Hechte finden gute Unterstände.
Die Aue bei Steyerberg ist hier 3m tief Fliegenbinden live "Zur Eiche" in Sarninghausen. Hier haben wir gedreht und gut gegessen
Wir haben in den 3 Stunden mit 6 Leuten 2 ordentliche Hechte gefangen. Auch das Fliegenbinden gehörte natürlich dazu.
Thea Habighorst bei der Zubereitung der Hechte In der gemütlichen Gaststube Das Fernsehteam in der Küche
Die Fische haben wir dann in der "Eiche" in Sarninghausen von Thea und Manfred Habighorst zubereiten lassen. Vielen Dank auch an die netten Wirtsleute.


Vielen Dank auch an den Sarninghauser Angelverein. Ihr so freundlich und habt uns an eurem besten Gewässerstück fischen lassen.












Ostseeküste
_Ostseeküste

In Dänemark hat die Meerforelle bis zum 16. Januar noch Schonzeit.
Bis dahin dürfen nur wirklich silberblanke Fische mit losen Schuppen entnommen werden.

Und lose heißt, dass sich die Schuppen schon bei leichtestem Kontakt, z.B. beim Keschern, lösen.


2. Januarwoche: Es werden regelmäßig Mefos gefangen, wenn auch viele noch untermaßig, bzw. in Laichfärbung sind. Die Schonzeit für Meerforellen im Laichkleid (auch angefärbte) geht in Dänemark noch bis zum 15. Januar !! Wassertemperatur an der Deutschen Ostseeküste schon bei 6-7 Grad.


16. Januar: Ende der Schonzeit in Dänemark, der wochenlange starke Sturm ist vorbei, dadurch das Wasser immer noch hoch und angetrübt, Wassertemperatur bei 6 Grad, richtig schönes Schmuddelwetter mit leichtem Regen und Wind, mittags Hochwasser.

Also ideale Bedingungen und Gründe genug, um einen halben Tag Urlaub zu machen. Dies haben sich auch viele andere MF-Fischer gedacht, überall an der Küste waren Angler zu sehen. Meist einheimische Spezies.

Wir haben nach dem ersten Stellungswechsel die Fische gefunden, fing auch gleich gut an. Bisse und 2 Fische gab es innerhalb von 1,5 Stunden bei den vielleicht 5 Leuten an unserem Strandabschnitt.
Meerforelle, gefangen an Dänemarks Ostseeküste beim Fliegenfischen
Grönländer vom 16.1.2007, die anderen Fischen waren auch so um die 45cm
Und dann war auf einmal alles vorbei, wir erlebten ein Naturschauspiel:
Beim Fliegenfischen auf Meerforellen in Dänemark Angeln in Dänemark Haie in Dänemark
Keine Haie, sondern sehr große Tümmler durchfurchten die Bucht.
Jetzt ging natürlich garnichts mehr. Die 3-4m großen Tiere schreckten alle Meerforelle in der Bucht auf. Für uns ein fantastisches Erlebnis, so nah haben wir die Tiere noch nie gesehen. Manchmal aber auch unheimlich, wenn so ein Tier auf 10m herankommt. Alles spielte sich im etwa 1m tiefen Wasser ab.


2. Februar: die heftigen Stürme liegen hinter uns. Komme im Moment selber nicht los. Von den befreundeten MF-Fischern höre ich Unterschiedliches. Noch braune und kleinere Fische, einige sehr gute Fische. Es wird an den bekannten Frühjahrsplätzen gefangen.. Windrichtung und Wassertemperatur beachten, häufiger Angelplatz wechseln wenn nichts geht. Für die nächsten Tage ist ein Sinken der Wassertemperatur auf 4 Grad angekündigt.


20. Februar: Die Wassertemperatur liegt immer noch bei 3-4 Grad. Also einfach mal so an die Ostsee und einen Fisch fangen ist wohl nicht. Sporadisch hört man aber von Fängen.


15. März: Fazit für die ersten 2 ,5 Monate des Jahres 2007: wechselndes Wetter, wer einen milden Abschnitt erwischt hat, konnte fangen. Dabei spielte die Wassertemperatur eine sehr große Rolle. Viele Fische wurden an diesen milden Tagen gefangen, Fehmarn und Fünen wieder vorneweg (machen ja auch die meiste Werbung). Das viele Fische gefangen wurden, liegt aber auch daran, dass sehr viele Angler unterwegs waren. In Weissenhaus muss es wohl an einigen Tagen total überlaufen gewesen sein.
An der Ostsee in Dänemark auf Meerforelle Wir machten mal einen Tagestrip nach DK-Als. Wetter war stürmisch, Wind aus Südwest. Leider wurde ich überstimmt (3:1) und mußte mit auf die Ostseite der Insel. .

Wassertemperatur auf der Ostseite 5 Grad, auf der Ostseite knapp 8 Grad! War natürlich nichts mit Fisch auf der Ostseite. Bis heute haben mir die Sportfreunde von Stadt an der Elbmündung für die Schlappe kein Bier ausgegeben !!!!!!!!!

Li.: das wärs m.M. nach gewesen: Buchten an der Westseite in die der auflandige Wind warmes Oberflächenwasser drückt.


Ende März: Anscheinend hat jetzt die Hochsaison begonnen. Höre von vielen Fängen, z.B. 3 Mann eine Woche auf Aero und 16 Fische. Gut anscheinend auch Fünen. An der deutschen Ostseeküste haben wir 6-7 Grad Wassertemperatur.
An der Deutschen Ostseeküste auf Meerforelle
Unsere Truppe bei einer der Angeltouren auf Meerforelle. Nur die Kinder durften mit Blech fischen. 9. April: Die letzten 2 Wochen liefen spitzenmäßig. Wir waren zweimal im südlichen Dänemark und jedesmal gab es für jeden Fisch. Ähnlich berichten Angelfreunde.

Die Fliege fischt zumindest genausogut wie der Blinker. Dies vielleicht, da die Fische bei unseren Touren immer landnah (ca. 15m vom Ufer) standen.

Regel war für uns also, dass man max. bis zu den Knien ins Wasser ging.

Wer sich daran hielt, hatte zumindest Bisse. Die Wassertemperatur liegt jetzt bei idealen 8 Grad.
Küstenabschnitt bei Weissenhaus. Hier ist man noch weitgehend allein.
1000m weiter sieht man immer Angler.


Meerforellenangler an der Küste Ende April: An den Küsten immer noch Hochsaison. Die Heringe sind seit 2 Wochen in Landnähe, daher wurden in letzter Zeit auch schon einige große Heringsfresser gefangen.

Insgesamt ist die Fischerei aber schwieriger geworden. Oft werden buckelnde MF gesehen, diese fassen dann aber häufig schlecht an.

Die Wassertemperatur lag zwischenzeitlich schon mal bei 12 Grad, heute haben wir im Schnitt etwa 10 Grad. Also los, sonst ist's bald wieder Sommer

1.5.: Die Fischerei auf MF wird zusehends schwieriger.
46cm Meerforelle von der Ostseeküste Dänemark


1. Maiwoche, Bornholm

Eine Gruppe von 5 Leuten war auf Bornholm und sendete mir nachfolgenden Bericht:

Bis auf ein wenig viel Sonne hatten wir hervorragendes Angelwetter. Wir hatten an jedem Tag Bedingungen, die es erlaubten, alle guten Stellen auf Bornholm zu befischen. Leider waren wir mit fünf Mann nicht in der Lage auch nur eine Meerforelle, geschweige einen Lachs, auf die Schuppen zu legen.

Die ganze Küste wimmelte dafür nur so von Hornhechten. Aneinander gereiht haben die sicher eine Strecke bis nach Meppen gebildet (ich meine das Meppen auf Alpha Zentauri). Vermutlich hatten die Salmoniden keinen Bock, sich mit diesen Raubrittern Wettrennen um unsere Köder zu liefern.
Auch in den Bächen der Insel war, bedingt durch den sehr niedrigen Wasserstand, kein Fisch zu finden.

Eigenartigerweise haben wir auch nur sehr wenige Angler auf der Insel getroffen. Alle die wir jedoch sprechen konnten, bestätigten uns das schlechte Fangergebnis.
Ich hoffe, Du hattest bessere Angeltage. Gruß Uwe



Letzte Maiwoche

Die Fischerei ist anscheinend recht mau. Ich höre zwar öfter mal von Fischen, meistens sind das aber Einzelfänge die von örtlichen Spezies gefangen werden.
Die Wassertemperatur liegt an der Deutschen Ostseeküste im Moment bei schwierigen 16 Grad.



Mitte August

Dänemark: Nachtangelei ist weiterhin angesagt, 22-24 Uhr und dann wieder ab 3.00 Uhr. Höre zwar nicht soviel von Fängen. Urlaubsangler berichten mir aber immer wieder von großen Fischen die sich nachts auch in Ufernähe aufhalten und sich an der Wasseroberfläche zeigen.



2. Oktoberwoche:

selber fische ich immmer noch an den Flüssen und Bächen herum. Die Ostsee steht jetzt aber mal wieder an, denn es erreichen mich Fangmeldungen. Und zwar aus dem mittleren Jütland einschl. der Insel Samsö, aus Fünen und der Insel Aero. Keine Massenfänge, aber immerhin einige Fische.

Einige Bekannte von mir waren jetzt einige Zeit auf Als, leider ohne Erfolg. Wenn Fische gefangen wurden, waren dies meistens untermaßige oder gefärbte Fische.



2. Oktoberwoche:

Niels L. (17) war ebenfalls in der 2. Oktoberwoche in Dänemark und schickt diesen Bericht:

Der Urlaub war richtig klasse! Ich habe direkt am zweiten Abend sieben Meerforellen in einer knappen halben Stunde gefangen, allerdings leider mit Blinker. Die Verhältnisse waren perfekt, da es am vorherigen Tag einen Sturm gab und so die Ostsee sehr aufgewühlt war. Ich hatte aber leider meine Digitalkamera nicht dabei. An dem Abend waren auch leider nur zwei Forellen mäßig: 1. 45 cm und 2. 42 cm. Die anderen waren leider zu klein und sind auch sofort wieder ausgestiegen.

An den nächsten Tag bin ich immer um sechs Uhr aufgestanden, damit ich mit dem Freund meines Onkenls, der auch mit war, an eine der besten Stellen im Umkreis fahren konnte. Dort habe ich auch drei Meerforellen gefangen, die waren aber leider untermaßig. Dann  Abends, ich war schon unseren Strandabschnitt ganz abgegangen, hängt plötzlich eine 47ger Mefo an meinem rot-schwarzen Spöket und bis ich die in meinem Kescher hatte sollten noch ganze fünf Minuten vergehen, da ich Angst hatte, dass die aussteigt oder sogar meine Schnüre 0,22mm monofil reißt, das dann aber nicht geschehen ist.

Niels: gleich nach dem Kurs zog es ihn zum Meerforellenfischen an die Ostseeküste in Dänemark
An den Tagen danach war ich auf dem Boot meines Onkels unterwegs und wir fingen zusammen zwölf sehr gute Plattfische. Leider war kein Dorsch dabei. Mit der Fliege hatte ich in diesem Urlaub leider kein Glück, aber die Verhältnisse waren auch nur am zweiten Tag gut. Die anderen Tage war es entweder viel zu windig und brüllende Sonne. Ich hatte aber auf einen frisiereten Wooly Bugger in schwarz einen Biss in ca. 15m Entfernung. Die anderen Bisse kamen erst ab ca. 40 m mit Wobbler oder Blinker. Die Drills haben auch echt Spaß gemacht an einer Rute 3,10m und WG 5-20 Gramm. Ein echt Klasse Urlaub.


Uwe R. gibt Gas beim Fliegenwurf
Anfang November:

Seit Anfang Oktober höre ich immer wieder von Meerforellenfängen. Meist kleinere, oft braune, Fische.
Dies von den Deutschen und den Dänischen Küsten.

Auch Dorsche werden wieder in erwähnenswerter Anzahl gefangen. Die Fangmeldungen dazu höre ich im Moment aber nur von der Deutschen Küste.

Ansonsten gibt es vielle Fangmeldungen Meerforelle aus dem südlichen Jütland, Fünen, Aero und Bornholm.

Wassertemperatur im Moment um die 10 Grad.

Leute aus Cuxhaven
Uwe R. gibt Gas
Ein Bier noch und dann wieder ab nach CUX! !!

"...... Die Vollidioten am Wasser werden leider immer mehr. Wie du ja weißt waren Frank, zwei weitere Kumpel und ich Anfang November eine Woche auf Aerö. Dort sind wir auf genau diese Spezies von Anglern getroffen. Zwei Eisenangler aus Hannover waren bereits am Angelplatz als wir dort eintrafen. Beide waren völlig relaxt und haben nicht geangelt - bis ich anfing meine Rute zusammenzubauen. Als sie das sahen, rannten (wirklich) beide an uns vorbei zu dem Riff, das wir befischen wollten. Natürlich auch kein Gruß oder sowas.

Ansonsten
hatten wir eine sehr schöne Angelwoche. Leider konnten wir nur sechs Meerforellen fangen. Die gute Wetterlage machte dieses Manko aber mehr als wett. Ich persönlich habe einen wunderschönen braunen Fisch (über 60 cm) gefangen (leider kein Foto - schnelles Zurücksetzen war mir wichtiger).

Zum Fangergebniss muß noch gesagt werden, daß wir nur nachmittags gefischt haben (Ausschlafen muß auch mal sein) und das alle Fische mit unscheinbaren kleinen Fliegen gefangen wurden".

Uwe R. aus Cuxhaven










Stillwasser
_Stillwasser

Am 3.3. mal kurz am Forellensee das Geschehen betrachtet. Und das scheint im Moment ein hartes Brot für die Angler zu sein.

Die Fische stehen tief, streifen teilw. aber ab Mittag umher und zeigen sich auch an der Oberfläche. Sofort angeworfen wird auch gleich genommen.

Für 10 Fische muß man wohl einen Tag investieren. 2/3 der Fische wurden in Grundnähe gefangen.
Forellenteich Hower See bei Hamburg Bergedorf. Leider war "Schietwetter".


Fliegenfischen an der Söse - Talsperre im Harz. Leider ist hier aber auch das Angeln mit Wasserkugel und dicken Posen erlaubt. 23.5.2007, Söse-Talsperre im Harz:

tagsüber recht wenig Insekten in der Luft, auch wenig Wasser im Unterbecken. Mückenimitationen und kleine helle Fliegen gingen einigermaßen.
Streamer nicht probiert. Gegen Abend dann Köcherfliegenschlupf.
Der Sportsfreund müht sich am Tage redlich, los gings dann aber erst gegen 19 Uhr.


Fliegenfischen am Forellensee in Dorotheental bei Neumünster - Talsperre im Harz. Leider ist hier aber auch das Angeln mit Wasserkugel und dicken Posen erlaubt. 15.9.2007, Forellensee Dorotheental bei Neumünster:

Es ging nichts. Wir waren 4 Fliegenfischer und etwa ein Dutzend Powerbaiter. Gefischt von 10-13 Uhr. Kein Zupfer. Insgesamt wurden von allen Leuten nur 2 Fische gefangen. Es waren aber viele Fische im See. Immer wieder Ringe, die auch sofort angeworfen wurden. Immer wieder senkrecht aus dem Wasser springende große Forellen. Sollte aber nicht sein ....
Angeln, speziell Fliegenfischen, am Forellensee in Dorotheental bei Neumünster
Alle haben umsichtig geangelt. keiner ist zu weit reingegangen.


Angeln an der Sösetalsperre im Harz 2.11..2007, Sösetalsperre im Harz:

Auch bei Schlechtwetter mit Wind und Nieselregen geht noch was.

An den Forellenseen und auch hier an der Sösetalsperre stehen die Regenbogenforellen tief.

Ab und zu kommen sie aber hoch und dann heißt es schnell zu sein und die Ringe sofort anzuwerfen.

Hier waren heute nur kleine Fliegen (Streamer und Schwimmnymphen) angesagt.
Fliegenfischen an der Sösetalsperre
Es ist Herbst. Eines der wenigen noch offenen Salmonidengewässer ist die Sösetalsperre im Harz.

















Werra in Thüringen. Ende Januar 2007 2.3.: Die ersten Flüsse sind schon wieder offen. Leider gibt's im Moment fast überalll stark angetrübtes Hochwasser. Richtig los geht es für die meisten am 1. April. Noch Hochwasser. Dabei ist die Werra natürlich auch stark angetrübt Hochwasser in der Werra
So wie hier an der thüringischen Werra sieht es im Moment an vielen Flüssen aus:
Bäume noch kahl, schmutzigbraunes Hochwasser


1.4.: Saisoneröffnung an den meisten deutschen Flüssen. Leider gab es wie hier an der Bode im Ostharz die ersten langen Gesichter. Massivster Kormoraneinfall in den Wintermonaten hat sehr viel Schaden angerichtet.

An der Bode fingen gute Angler nach vielen Stunden intensivster Angelei nur 2-3 Bachforellen.

Die ausgerissenen Regenbogenforellen aus der Fischzucht lassen wir mal außen vor.
Fliegenfischen an der Bode
Jede Menge Angler zog es zur Saisoneröffnung an die Bode. Manchmal waren Stellen richtig überlaufen.


Ralf aus Münster mit seiner ersten Bachforelle auf Trockenfliege. Ende April: War im April leider nur 3x zum Forellenangeln. Insgesamt läuft es jetzt recht gut, auch größere Fische beißen und sind noch nicht verangelt.

An der Bode gab es insgesamt weniger kleine Fische, dafür gab es dann jedesmal Fische bis 35cm. Also recht gut für April.

Auch die Trockenfliege wird schon sehr gut genommen.
Praxis im Fliegenfischerkurs, diesmal direkt an der Bode
Auch den ersten Praxiskurs an der Bode gab es schon. War zwar nicht beabsichtigt, aber alle Teilnehmer haben ihre ersten Fische gefangen.


Maifliege. Jetzt beginnt einer der Höhepunkte der Flussfischerei.
20. Mai: Fast überall sehr gute Fischerei. An vielen Flüssen sind schon die ersten Maifliegen zu sehen und damit beginnt einer der Höhepunkte der Forellensaison.



25. und 26. Mai, Wiesent in Bayern: einige Kollegen berichteten schon von Maifliegen. Also zu Pfingsten mal an die für ihre Maifliegen bekannte Wiesent. Leider gab es nach der langen Trockenperiode am Freitag erstmal einen längeren Gewitterregen. Der Fluß war dadurch leicht eingetrübt. Die Fische gingen aber dennoch sehr gut auf Nymphen und Trockenfliegen. Maifliegen waren sehr vereinzelt zu sehen, allerdings gab es gegen 17 Uhr einen heftigen, etwa 20 Minuten dauernden, Schlupf.

Am Samstag ging es dann erwartungsvoll gegen 9 Uhr ans Wasser. Das Wasser war jetzt bräunlich eingetrübt, es ging in der ersten Stunde kaum etwas. Ab 10 Uhr brachen dann die Kanuten über den Fluß herein. Teilweise gröhlend und absolut rücksichtslos gegen uns Angler und die Natur fuhren geschätzte 70 Boote in der nächsten Stunde an mir vorbei. An meinem Ufer und unter den Büschen am gegenüberliegenden Ufer fuhren die Kanus. Ab und zu fiel mal einer aus dem Boot und schwamm in der Wiesent. Fotos davon unter Aktuelles auf dieser Seite. Alles geschehen im Bereich Behringersmühle. Fassungslos habe ich eingepackt, 20 € für die Tageskarte und ein Tag Fischerei futsch.
Angeln und Fliegenfischen an der Wiesent Kanuten auf der Wiesent in Bayern
Kanuten auf der Wiesent, hier ist kein Angeln mehr möglich
Es geht noch wenig an diesem Morgen, 9.30 Uhr.
Also erst einmal die Natur genießen.
Ab 10 Uhr brach es über den Fluß herein. Kanuten am laufenden Band. Ab und zu fiel einer ins Wasser.
Die nächste Truppe macht sich fertig


26. und 27. Mai, Bode im Harz: nach der Pleite an der Wiesent ging es dann an die Bode im Harz. Auch hier noch keine Maifliegen zu sehen (war allerdings auch nur bis 15 Uhr am Wasser). Dafür aber sehr gute Fischerei. Anscheinend ist wieder frisch besetzt worden, da außerhalb des Naturschutzgebietes gute Fische gefangen worden. Gleich morgens um 8 Uhr bereits viele Insekten in der Luft, die Fische nahmen morgens sehr gut. Auch große Fische dabei. Nachmittags waren wir im Naturschutzgebiet, hier gab es viele, allerdings kleinere Fische. Am Fluß waren wenig Angler unterwegs.
Hier im Naturschutzgebiet muß man seine Fliege bei diesem Licht unter den Bäumen im Schatten anbieten. Unter den Bäumen stehen die Fische in der Bode. links: nachmittags bei Temperaturen bis zu 30 Grad ging es an den schattigen Plätzen am besten. Bachforelle aus der Bode. Copyright Rudolf Cholewa, Stolzenau
rechts: morgens um 8 Uhr nahmen auch große Fische sehr heftig.


Diese Bachforellen fielen auf eine naß gefischte French Partridge herein
7. - 10. Juni: traumhafte Flußfischerei auf Forellen und Äschen an vielen Fließgewässern. Von überall werden gute und viele Fische gemeldet. Selber war ich 2 Tage an der Wiesent in Bayern. Dort gibt es seit einigen Tagen massive Maifliegenschlüpfe. Bei Außentemperaturen von über 30 Grad ging zwischen 10 und 17 Uhr natürlich kaum etwas.

Ab 18 Uhr dann erste Schlupfphasen von Maifliegen. Massive Schlüpfe dann am ersten Tag gegen 20 Uhr und am zweiten Tag gegen 22 Uhr. Überall Ringe von nehmenden Fischen, überall auch nehmende Fische zu sehen. Wer jetzt ruhig blieb, nicht gleich jeden Fisch anwarf und erstmal beobachtete wo starke Fische stiegen, fing auch große Bachforellen.

Für die unterschiedlichen Schlupfphasen wurden leichte Nymphen, Emerger und Trockenfliegen eingesetzt.
Meerforellen: auch hier schon einige recht gute Fänge in den norddeutschen und dänischen Flüssen.
Bis lange in die Dunkelheit hinein gab es eine hervorragende Fischerei auf Bachforellen. An der Wiesent die wohl beste Universalfliege zur Maifliegenzeit: die French Partridge, trocken oder naß gefischt
French Partridge. Als Trockenfliege und auch als Naßfliege sehr gut
Bis weit in die Dunkelheit hinein gab es eine tolle Fischerei.


17. Juni, Bode im Harz: der Fluß führte sehr wenig und auch recht warmes Wasser. Dazu dann den ganzen Tag über helles Sonnenlicht. Dadurch sehr schwierige Bedingungen. Bis zum Mittag ging bis auf die unerfahrenen kleinen Bachforellen kaum etwas.

Nachmittags dann konstanter Schlupf von großen Maifliegen. Seltsamerweise wurden diese von den Fischen kaum attackiert. Wer Fische fangen wollte, mußte die schattigen Stellen unter den Bäumen befischen. Insgesamt war dies mit einer der schlechtesten Tage unserer Bodefischerei.
Nur unter den Bäumen gab es beißwillige Bachforellen.
rechts: Rolf mit seinem ersten Bodefisch
19. Juni, Blau in Ulm: die Maifliegenzeit ist hier nahezu abgeschlossen. Nur noch wenige Fische sprechen auf die Fliegen an. Und wenn, dann doch recht trage ohne die sonst übliche Vehemenz.


Ende Juni, Meerforellen in den nordeutschen Flüssen: nachdem es in den letzten Wochen massiv geregnet hat, führen die Flüsse in Norddeutschland sehr viel Wasser.
Entsprechend gut ist der Meerforellenaufstieg. Die schon länger im Fluß stehenden Fische sind wieder aktiver und aggressiv gegen die "Neuankömmlinge". Entsprechend gut sind zur Zeit die Fänge. Vereinzelt werden natürlich auch Lachse gefangen.

Und wenn Ihr jetzt alle losrennt: mein Kommentar zur Meerforellenangelei in den Flüssen den ich unter "Tips" geschrieben habe, hat natürlich noch immer Bestand.



2. Juli, Diemel in Wrexen (Nordrhein-Westfalen): durch den vielen Regen heute und in den letzten Tagen ist das Wasser braun.

Bis 20 Uhr wenig Insekten in der Luft und keinerlei Oberflächenaktivität bei den Fischen.
Mit einer schlanken schwarzen Nymphe kann ich zwar einige kleinere Fische fangen, der Bringer war das heute natürlich nicht. Am nächsten Morgen war das Wasser wieder klar, s. Foto rechts
Eigentlich eine schöne Strecke zum Fliegenfischen: die Diemel bei Wrexen Blick von der Diemelbrücke in Wrexen. Ab hier beginnt ein schönes Stück


Die Wiesent in Franken, ein Juwel zum Angeln und Fliegenfischen. Jetzt im Sommer sieht aber alles schon wieder anders aus. 3. Juli, Wiesent bei Waischenfeld:
die Wiesent ist auch außerhalb der Maifliegenzeit immer eine gute Adresse. Jetzt im Juli sind die Fische natürlich viel vorsichter. Das Wasser ist relativ klar, die Fische haben von den Freßorgien im Juni immer noch runde Bäuche. Also anspruchsvolle Fischerei.

Es sind immer noch Maifliegen in der Luft, die Fische steigen immer noch nach diesen Insekten. Natürlich nicht mehr mit soviel Vehemenz wie noch vor 4 Wochen.

Kleine Trockenfliegen wie die Hexe oder die Red Tag werden gern genommen. Auch Sedges gehen tagsüber gut. Ab ca. 21 Uhr dann starker Schlupf von Köcherfliegen.
Das Loch ist doch wohl eine Aufgabe für einen versierten Fliegenfischer
Am 3. Juli war etwas wenig Wasser im Fluß, dennoch sehr gute Fischerei Das Loch ist doch wohl mal eine Aufgabe !! Und das Schöne an dieser Zeit: die Fische stehen auch vorne.


12. Juli, Meerforellenfischerei an der Oste: viel früher als erwartet, wurden die ersten Meerforellen schon im Mai gefangen. Durch die langen Hitzeperioden gab es dann nicht so viele Fische wie sonst in den Sommermonaten. Die aktiven Angler haben bis heute 3-7 Fische. Dafür sind sie aber auch jeden Tag mindestens 1x losgegangen.

Im Moment ist die Fischerei wegen des hohen Wasserstandes schwierig bzw. unmöglich. Einmal gehen die Fische ohne Mühe über das Wehr in Bremervörde und können dann gleich richtig Strecke machen. Zum anderen kommt man nicht an alle Stellen heran und die Fische können bei so hohem Wasser überall stehen.


Kleine graue Fliegen, Größe 16-18, gingen sehr gut Wiesent, 17. Juli: Konnte erst ab 20 Uhr fischen. War aber egal, da es tagsüber immer noch um die 30 Grad heiß war.

Die Fischerei war wie fast immer sehr gut, allerdings sind die Fische sehr selektiv. Bis zum Beginn des Abendsprungs gingen nur kleine graue Fliegen, Größe 16-18. Dann ab 21.15 Uhr ein wunderbarer Abendsprung, überall Fische. Welche Fliegen da geschlüpft sind, habe ich nicht mitbrkommren. Auf jeden Fall keine Sedges, denn diese Muster wurden an diesem Abend nicht genommen. Jedenfalls meine Sedgeimitationen nicht.

Um 22 Uhr war dann alles wieder vorbei, totale Ruhe am Fluß.
25cm Bachforellle aus der Wiesent
Schön die größeren Fische beim Steigen selektieren, sonst nur Bachforellen von 25-30cm.


Ulster bei Fulda, 9. August:
Kräfigste Regenfälle in den Tagen zuvor in Hessen. Auch die Ulster war braun und führte hohes Wasser.

Schade, wäre eine gute Möglichkeit gewesen, diesen Fluß mal zu befischen. So aber keine Chance zum Fischen.
Fliegenfischen an der Ulster war bei diesem wasser unmöglich Hochwasser an der Ulster in Hessen.


Möhne / Diemel, 11. August:
Es hatte in den Tagen vor diesem geplanten Angeltrip länger kräftigst geregnet. An der Möhne war das Wasser über die Ufer getreten und sogar die Staumauer des Möhnesees lief über.

Erich Brinkhoff verhielt sich sehr fair und bestand nicht auf Einlösung der gebuchten Tageskarten. Danke!!

Wir also 50km weiter an die Diemel. Auch hier sehr hohes Wasser. Das Wasser natürlich stark angetrübt. Sollte aber auch nicht sein: 2 Mann / 0 Fische.
Diemel bei Hochwasser Hochwasser an der Diemel. Teilweise sind wir mit unseren Nymphen nicht bis zum Grund gekommen.


Wiesent, 21. August: Durch die heftigen Regenfälle in den letzten Tagen führte die Wiesent viel und vor allem angetrübtes Wasser.

Dementsprechend ging nicht soviel, nur einige halbstarke Bachforellen gingen auf meine Trockenfliegen.

An der Wiesent wird im Moment viel gebaut. Oberhalb Waischenfeld wird gebaggert. In Waischenfeld wird die Fußgängerbrücke umgebaut. Dadurch gibt es oben wenig Wasser. Vielleicht ist eine Tageskarte für die Stadtstrecke i. Moment nicht die beste Idee.
Angetrübtes Wasser der Wiesent Langsam klart das Wiesentwasser am nächsten Morgen wieder auf
Wenig Wasser in der Wiesent bei Waischenfeld Aktuell gibt es in Waischenfeld Brückenbauarbeiten Niedrigwasser an der Wiesent


Großer Regen, 22. August: Ich hatte diese Woche im nordöstlichen Bayern zu tun. Also mal zur Übernachtung einen kleinen Abstecher nach Bayerisch Eisenstein an den Großen Regen.

Leider bestand man auch um 18.00 Uhr noch auf den vollen Tageskartenpreis. Möchte ich nicht kritisieren. Für mich hat sich eine Tageskarte natürlich nicht gelohnt. 28 € für 2 Stunden fischen kommt nicht in Frage.

Das Wasser des Großen Regen war glasklar.
Großer Regen bei Bayerisch Eisenstein. Nur Fliegenfischen Kurz vor dem Abendsprung am Großen Regen bei Bayerisch Eisenstein
Fliegenfischerkollegen berichteten von einem schwachen Schlupf, aber guten Fängen. Schwarze Nymphen und beim Abendsprung große Fliegen brachten die Fische


Zwei Amerikaner zum erstenmal an der Bode Bode, 5. und 9. September: Die Fischerei ist schwierig. Die Bode führt viel Wasser.

Und die Fische sind nicht mehr so an den bekannten Standplätzen zu finden. Zwar hielten wir uns an den Rat der Einheimischen, die Fische am Rand zu suchen; richtig gefangen haben wir aber über längere Zeit nicht richtig.

Erst als wir Trockenfliegen und halb abgesunkene Nymphen über den großen Krautfahnen anboten, gab es wieder eine hervorragende Fischerei.
Achtung: ab 15. September ist hier Schonzeit !!!
Viel Wasser in der Bode bei Altenbrak


Schwarza, 20. September: Das Wasser der Schwarza war trotz der Regenfälle in den Tagen vorher nur leicht angetrübt.

Befischt habe ich nur die Äschenecken. Gut gingen wieder sehr tiefgeführte Nymphen. Ab 10 Uhr waren kleine Steinfliegen (Needle Flys) in der Luft.

Daher dann auch etwas Steigaktivität. Konnte leider nur bis Mittag fischen.
Schöne Rausche der Schwarza Unter die Bäume müßt Ihr mit den Fliegen


Weißer Regen, 3. Oktober: In Bayern sind wegen des Äschenbestandes noch einige Flüsse offen. Also mal auf nach Bayern, diesmal wieder an den Weißen Regen.

Von jemandem der es anscheinend gut mit mir meint, hatte ich den Tip über eine für mich noch relativ unbekannte Strecke bekommen. Es handelt sich um die Hausstrecke des Hotel Zum Gutshof in Hohenwart. Diese Strecke stelle ich demnächst mal in meiner Gewässerübersicht vor.
Auf jeden Fall war es eine schöne und leider viel zu kurze Fischerei (10-13 Uhr.

In der Luft waren die ganze Zeit helle Eintagsfliegen. Dementsprechend stiegen die Äschen auch die ganze Zeit über auf helle CDC-Fliegen. Es nahmen keine großen, sondern viele kleine Fische meine Trockenfliegen.

Hat Spaß gemacht, nächstes Mal wird die Strecke mal richtig abgelaufen und in Ruhe befischt. Ich bin sicher, daß es dann auch große Fische gibt.
Gutes Fliegenfischen am Weißen Regen in Bayern


Steinfliege (Needle Fly), sehr gut zum Fliegenfischen mit der Trockenfliege im Herbst. Thüringen: Hier sind noch verschiedene Flüsse auf. In den letzten 2 Wochen habe ich daher dort in verschiedenen Flüssen auf Äschen gefischt.

Auffallend war der stetige Schlupf von kleinen Steinfliegen kurz vor Mittag. Insgesamt ist die Angelei jetzt natürlich schwieriger, da die Fische recht selektiv sind.

Bei der Trockenfliegenfischerei waren diese kleinen Steinfliegen (Needle Flies) aber immer Bringer.


Goldene Stunde, gleich sollte es losgehen Meerforellen: Saisonende. In vielen norddeutschen Flüssen war es eine sehr gute Saison. Mir bekannte Angler fingen wieder bis zu 20 Fische im Jahr. Dabei auch mehrere Lachse.

Was ich aber nicht verstehe: warum muß man jeden Fisch mitnehmen? Da gibt es Leute, die auch im Oktober noch braune Fische abgeschlagen haben, obwohl sie schon 1 Zentner Meerforellen in der Truhe hatten.

Und ganz toll: da kommt heute ein Angler (natürlich Blechfischer) mit einer dunkelbraunen Meerforelle von über 90cm, dabei nur 4,5 kg Gewicht, an.
Fliegenfischen auf Meerforellen im Fluß
"Goldene Stunde", gleich sollte es losgehen Vorher: kurz einwerfen und Länge nehmen









Stillwasser
_Lachsfischerei

Fliegenfischen Lachs Mörrum Angeln Meerforelle Schweden

Mörrum

Mörrum, Haus des Lachses am Pool 1
8.7.2007: Die Mörrum hat gut Wasser. Zur Zeit deshalb und endlich sehr gute Fänge.

Fänge und Wasserdaten der Mörrum 2007

* nur Meerforellen und Hybriden

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Mörrum, 30. u. 31. Juli: 3 Jahre war ich nicht mehr an der Mörrum. Lag einmal an den schlechten Fängen und zum anderen an den norwegischen Lachsen.

Als Freund der Mörrum mußte ein Besuch also unbedingt mal wieder sein. Dies dadurch verstärkt, dass es geregnet hatte und die Fänge in den letzten Wochen nicht so schlecht wie im letzten Jahr waren. Dazu kam, dass wir Vitskövle noch gar nicht kannten. Also einfach mal für 4 Tage, davon 2,5 Angeltage, wieder hoch zur Mörrum. Die Wasserstände von mehr als 50 cbm waren natürlich auch verlockend.
Unterhandwurf in der Vitskövle-Strecke der Mörrum, Schweden. Bei 55 cbm geht an der Mörrum schon was ab
Gefangen haben wir mit 2 Leuten nichts, waren halt mal wieder ein paar schlechte Tage mit 2 und 3 Fischen am Tag. Grund natürlich auch das braune Wasser. Eigentlich waren wir auf Grilsefischerei eingestellt. Zu unserer Überraschung gab es wenig Grilse, alle Leute fischten mit Sinkschnüren auf die kontinuierlich aufsteigenden Meerforellen. Diese schlichen sich anscheinend den Fluß hoch, denn an der Fangstelle beim Laxens Hus gab es ständig 2-3 MF in der Reuse (oder wie auch immer man das Ding bezeichnet). Aufsteigende Fische zeigten sich an diesen Tagen überhaupt nicht an der Oberfläche.

Ansonsten war alles wie gehabt: viele neue Leute am Fluß. Gute Werfer dabei, die in den Pools 1 und 4 zeigten wie gut sie werfen (aber nicht fischen) können.Unter "Tips" habe ich jetzt mal was zum Themau Backhandwerfen und dabei furchende Schnüre geschrieben.

Das Gruppen von meistens schwedischen Fliegenfischern gerne die Pools 1 und speziell 4 mit blöd unfairen Tricks für sich beanspruchen, kennen wir ja schon. Meistens ist es dann so, dass sich die Gruppe am Poolanfang aufhält und den Neuankömmling durch die Menge der vor ihm wartenden Angler abgeschreckt. Oder es wird dann beim Fischen extra langsam weitergegangen, damit der Neuankömmling meint es dauert noch sehr lange bis er drankommt. Oder es fischen 4 Angler und diese haben dann, um nach hinten abzuschotten, noch weitere Ruten an am Poolbeginn platziert. Wenn jetzt ein neuer Angler an den Poolbeginn kommt, wird wieder extra langsam gefischt. Der Neuankömmling meint, das noch weitere Angler vor ihm an der Reihe sind, sieht die Leute im Wasser und geht entsprechend abgeschreckt weiter. Also wie gehabt nicht ärgern, sondern entweder etwas massiv protestieren oder besser noch, einen anderen Pool suchen. Dieses Jahr habe ich zu meinem Erstaunen bemerkt, das solche Sauereien auch in Gegenwart eines Kontrolleurs passieren.


Pressemitteilung der Mörrums Kronolaxfiske

Saisonabschluss bei Mörrums Kronolaxfiske

Am Sonntag dem 30. September wurde eine weitere Saison an einem der bekanntesten Angelgewässer Schwedens beendet . Es war die 67. Saison von Mörrums Kronolaxfiske an der Mörrum in Südschweden.

Nach einigen dürftigen Jahren mit einem negativen Trend sieht es nun bedeutend besser aus und das Interesse für das südschwedische Lachs- und Meerforellengewässer ist stark gestiegen.

Ja, man kann wirklich nicht über mangelndes Interesse an der diesjährigen Saison klagen sagt Percy Assarsson, Chef von Mörrums Kronolaxfiske. Einerseits hatten wir sehr vorteilhafte Rahmenbedingungen mit grossen Niederschlagsmengen im Sommer und allgemein niedrigen Temperaturen, andererseits sieht es so aus, als ob sich unsere besatz- und biotopverbessernden Maßnahmen endlich auszahlen würden.

Obwohl die Lachsfischerei im Mai aufgrund geringer Wasserführung und hoher Wassertemperaturen im Fluss zerstört wurde, kann man die Saison im Groâen und Ganzen als sehr zufriedenstellend bezeichnen. Die Premiere war sehr gut und die gute Meerforellenfischerei im April fand ihre Fortsetzung in den Sommermonaten und ihren krönenden Abschluß im September.

Die Zählung der Fische in der Lachstreppe von Marieberg zeigt, daß der Aufstieg in diesem Jahr wesentlich besser ist als in den letzten Jahren. In der gesamten Saison 2006 passierten etwa 700 Fische den Fischrechner, bis zum 1. Oktober dieses Jahres waren es bereits 1227.

In der vergangenen Saison wurden 725 Fische entnommen und 798 zurückgesetzt, also beläuft sich die Summe der gefangenen Fische auf insgesamt 1523 Stück. Bemerkenswert ist, daß 2007 über 50% der gefangenen Fische auf freiwilliger Basis zurückgesetzt wurden.

Der größte Lachs wog 18,26 kg und wurde von Henrik Laursen aus Dänemark gefangen. Die gröâte Meerforelle fing Kenn Hansen aus Dänemark mit einem Gewicht von 10,62 kg.

Die Premiere der Angelsaison 2008 findet am Freitag dem 28. März statt und bereits jetzt sehen wir diesem Tag mit goâen Erwartungen entgegen beendet Percy Assarson.








Angeln in Dänemark

Lachsfischen in Dänemark



Mai. Gleich tolle Situation wie im Vorjahr: blanke Fische in den nordseemündenden Auen. Der April brachte einige gute Lachse. Auch jetzt im Mai gute Fänge mit teilw. großen Fischen.













Angeln in Norwegen

Lachsfischen in Norwegen



Hier auszugsweise eine Mail von einem Sportsfreund, der Mitte Juli an der Orkla auf Lachs gefischt hat

Hallo Rudolf,

bin gerade von der Orkla zurück und ich kann dazu nur sagen, das war eine echte Katastrophe. Die Fischfänge waren katastrophal, letztes Jahr lagen die Wochenfänge bei 900 Fischen, dieses Jahr waren es nur 157. Dazu kommt, dass die Kraftwerkbetreiber den Mittelteil der Orkla völlig versauen, so das wir uns andere Strecken zum Fischen aussuchen werden, wenn das so weiter geht. Als Regen kam, blieb der Mittelteil der Orkla bei 20 m³ und unterhalb des Kraftwerkauslaufes hatten die Fischer Hochwasser mit 65 m³. Die Fische stiegen bis zu der Stelle auf, wo das Kraftwerkwasser wieder in die Orkla läuft. Schweden berichteten von über 500 Fischen die auf den Weiteraufstieg warteten.

Aber trotzdem möchte ich mich nicht beschweren, denn ich konnte 3 Fische mit der Fliege fangen 4,2 kg, 4,8 kg und schließlich einen Fisch von 9,2 kg. Alle Fische habe ich auf ein Muster von Yves Dreux gefangen. Auch mein Vater hat seinen Fisch von 1,3 kg auf diese Fliege gefangen.  

Die Fischerei war aber mehr als schlecht, selbst die Schweden, die seit 35 Jahren auf zwei Privatstücken fischen haben bis jetzt noch nicht einen Fisch landen können, da ihre Strecken alle in dem oben beschriebenen Mittelstück liegen.  

Mit freundlichen Grüßen

TR      








Mit freundlicher Genehmigung von Thies Reimers hier seine Beiträge in verschiedenen Foren zum Thema Lachsfischen 2007 in Norwegen:
Als ich gerade so durchs Internet surfte sah ich, dass alle weiblichen Lachse aus dem Verdalselva, Stjørdalselva, Skauga, Orkla og Gaula ab dem 1.8.2007 zurückgesetzt werden müssen. Dies gilt noch mindestens bis zum Ende dieser Saison. Außerdem ist das Wurmangeln ab dem 1.8.2007 in diesen Flüssen verboten. Grund für diese Regelung ist der extrem schlechte Aufstieg in diesem Jahr. So sind bis zu diesem Zeitpunkt an der Orkla gerade so viele Fische gezählt worden wie für den Bestandserhalt nötig sind.

Die Norweger rätseln selbst noch woher diese schlechte Saison kommt aber in dieser Pressemitteilung wird das sehr hohe aufkommen an Meerläusen im Trondheimfjord als Grund genannt. Diese befallen schon die abwandernden Smolte, die diesen starken befall nicht überleben.

Auch ich war dieses Jahr an der Orkla und kann diese Beobachtung nur bestätigen. An der Brücke zum Fjord standen nicht mehr 300 Lachse, sondern nur noch zwischen 10 und 25 Fische. Besonders auffällig war, dass bis zum 15.7.2007 die Grilse eigentlich noch komplett fehlten.

Mit freundlichen Grüßen

Thies


Nur noch mal kurz zu den Zuchtlachsen. Die Theorie, die von den Norwegern aufgestellt wurde ist, dass durch die vielen Zuchtlachsbehältern im Trondheimfjord aber auch in anderen Fjorden die Anzahl an Meerläusen so stark gestiegen ist und die abwandernden Smolts so sehr befallen das diese daran sterben. So stand es zumindest in dieser Pressemitteilung, ich muss aber gestehen, dass mein Norwegisch nicht das beste ist.

Schon im letzten Jahr war an der Orkla zu sehn, dass die Grilse sehr schlank waren, also nicht genügend Nahrung im Meer gefunden haben. Auch dies währe eine Erklärung, aber bis jetzt weiß es niemand genau, also müssen wir abwarten und hoffen, dass es nächstes Jahr besser wird.

Gruß
Thies

Norwegische Zahlen
In den norwegischen Flüssen wurden im Jahre 2007 338 Tonnen Lachs und 74 Tonnen Meerforellen und Meersaiblinge gefangen. Das sind im Vergleich zum Vorjahr 20 Prozent weniger Lachse und 6 Prozent weniger Forellen und Saiblinge.

Bei den Lachsen verteilen sich die Prozente so, dass 48 % weniger kleine Lachse und 18% weniger mittelgroße Lachse gefangen wurden. Bei den Großlachsen ist der Fang dagegen um 30 % angestiegen. Damit stieg das mittlere Gewicht bei den Lachsen von 3 Kilo in 2006 auf 3,5 Kilo in 2007 an.

Für einen Fliegenfischer ist der Unterschied zwischen einem sechs Pfund Lachs und einem sieben Pfund Lachs im Prinzip unerheblich.
Die Wissenschaft mag sich zwar sehr wohl mit der Klassifizierung von Lachsen beschäftigen, aber sowohl das mittlere Gewicht von 2006 als auch das höhere von 2007 sind noch so nahe am gefühlten Grilse-Bereich dran, dass man sich als Fischer doch eher ein wenig mehr wünscht.

Immerhin ist eines klar.
Die immer wieder vollmundig propagierten Großlachsjahre heißen in der Übersetzung doch nur eines: Rechnet mal mit weniger Bissen

Die Hoffnung eines Lachsfischers ist aber Jahr für Jahr die gleiche. Zunächst hofft er in seiner Woche auf einen großen Lachs, ab Mittwoch auf einen mittleren, ab Freitag auf einen kleinen und ab Samstag auf eine Meerforelle. Ab Sonntag hofft er dann die Fähre pünktlich zu erreichen und auf mehr Glück im nächsten Jahr. 
Denn Lachsfischen ist eine Flusswette, und Erfahrung und Glück gleichen sich aus. Und entgegen aller statistischen Werte wird auch die Saison 2008 davon bestimmt sein, dass ein Grilse, ein mittlerer und ein großer Lachs sich weder in den Sekunden des Bisses unterscheiden und je nach Wochentag auch nicht in der Freude, die sie uns bringen werden.
In diesem Sinne, Tight Lines für die neue Saison. Hoffnung kennt keine Statistik.


Aus der Zeitschrift Fliegenfischen, Juni 2008. Mit freundlicher Genehmigung des Verlages.





Lachs, gefangen beim Fliegenfischen in Norwegen Erfolg beim Fliegenfischen auf Lachs.
Allen Negativmeldungen zum Trotz:

Heinz aus Seevetal schlug immer Sommer richtig zu.

Gratuliere.


















Hier an dieser Stelle einige aktuelle Erlebnisse die wir beim Angeln und Fliegenfischen in letzter Zeit so erlebt haben. Fliegenfischerschule Mittelweser, Stolzenau ( Weser ). Angeln in Europa. Kurse Fliegenfischen auf Forellen, Meerforellen, Äschen, Weißfische, Hecht, Zander, Barsch. Kurs Lachsfischen. Mörrum, Schweden. Bode, Isar, Loisach, Elbe, Weser, Mandalselva, Orkla, Gaula