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Aktuelles vom Angeln und Fliegenfischen Hier an dieser Stelle einige Berichte und Hinweise zur laufenden Saison 2007 und gesammelt auch aus vergangenen Jahren. Alles Infos aus eigenen Erfahrungen und aus Schilderungen glaubhafter Leute. Gerne nehme ich hier auch weitere Informationen auf. Natürlich keinerlei Gewähr für die Richtigkeit. |
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uelles | ||||
_Termine für den Fliegenfischer | ||||
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Neuer Service für die Kursteilnehmer: jeder Teilnehmer eines Einsteigerkurses kann sich für die dem Kurs folgenden 2 Wochen das Kursgerät Rute, Rolle, Schnur) kostenlos ausleihen. Hintergrund für diese Aktion ist, dass nach so einem Kurs eigentlich alle "heiss" sind und gerne weiter üben möchten. Bis zur Gerätebeschaffung wollen aber viele häufig noch etwas warten um mehr Erfahrungen zu sammeln. Nach diesen zwei Wochen schickt man das Gerät einfach wieder zurück. |
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Pferd und Jagd 29.11.2007 - 2.12.2007. Messegelände Hannover. Leider kaum was für uns Fliegenfischer, zumindest 2006. |
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Angelflohmarkt in Moisburg (an der A1 zwischen Hamburg und Bremen) Dieser auch bei Fliegenfischern sehr beliebte Flohmarkt findet am 1. Dezember 2007 wieder in der Schützenhalle Moisburg statt. Ein Besuch sollte sich eigentlich wieder lohnen, da viele die Saison abgeschlossen haben und gerätemäßig abspecken wollen. Ab 12.00 Uhr ist aber i.d. Regel alles gelaufen. Info und Anmeldung für Aussteller: 04165-6825 (ab 17 Uhr). |
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Letzte Verhandlung vor dem Flohmarktende. | |||||
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Angeltour der Fliegenfischerschule Mittelweser, 7.-9.12.2007 Für alle ehemaligen Teilnehmer an meinen Kursen und für Freunde des Hauses veranstalte ich jedes Jahr eine Tour zum Fliegenfischen. Immer an relativ unbekannte, aber sehr gute Gewässer. Und zwar dann, wenn alle schon mit der Saison abgeschlossen haben. Draußen ist es dann schmuddelig und kalt; wir gehen aber schön fischen, möglichst im Schnee. Dieses als kleines Dankeschön für die vielen gut gelaufenen Kurse und auch damit die Kontakte unter Euch nicht verloren gehen und ihr vielleicht auch mal Gleichgesinnte aus eurer Umgebung kennenlernt. Auch dieses Jahr geht es wieder zum Äschenfischen nach Thüringen. Schöne Natur, gutes und sehr günstiges Fischen. Wie gesagt, Termin 7.-9. Dezember 2007. Wenn der Teilnehmerkreis feststeht, helfe ich dabei Mitfahrgelegenheiten zu vermitteln. Ich habe jetzt alle Kursteilnehmer angeschrieben oder eine Mail geschickt. Wenn Ihr keine Nachricht erhalten habt, ist das keine böse Absicht und liegt an Telekom, Post oder ...? Also dann bei Interesse einfach mal melden. Jetzt noch mal ein paar Fotos von der Tour 2006: |
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Schöne Natur | ||||||||||||||
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Guide, der uns die Stellen zeigt |
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Abends Vortrag über die Gegend und danach natürlich Fliegenbinden |
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es geht auch noch größer |
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man braucht nicht tief rein | ||||||||||||||
Stellen an denen es schon nach Fisch riecht | ||||||||||||||
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Aktuelles | ||||
_Aktuelles | ||||
1.4.2007: Die Saison an den Binnengewässern beginnt nicht gerade prickelnd. Ernüchterung z.B. an der Mörrum, mit 12 Meerforellen und 3 Lachsen beginnt die neue Saison katastrophal. Wenn alles was man so hört, wird es für diesen tollen Fluß ein sehr schlechtes Jahr. Ebenfalls schlecht auch an vielen deutschen Flüssen, die Kormoraneinfälle in den Wintermonaten sind jetzt für die Angler direkt spürbar. |
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Irland: Treibnetzfischerei auf Lachse ist beendet! Mit großer Erleichterung haben die Angler in Europa die Nachricht aufgenommen, dass die irische Regierung am 2. November 2006 die Treibnetzfischerei auf Lachse vor der irischen Westküste beendet hat. Noel Dempsey, der irische Minister für marine Angelegenheiten ist den mutigen Schritt gegangen. Er hat gemeinsam mit der Regierung die vor allem von der Europäischen Angler Allianz EAA und speziell von der irischen Lachs- und Meerforellen-Vereinigung FISSTA lang ersehnte Maßnahme getroffen und zugesagt, die irischen Berufsfischer finanziell dafür zu entschädigen. Die Regierung stellt einen Entschädigungsfond in Höhe von 30 Millionen Euro bereit. FISSTA (Federation of Irish Salmon and Seatrout Association) hat als führende Organisation zusammen mit dem North-Atlantic Salmon Fund (NASF) unter Orri Vigfusson, der North-Atlantic Salmon Conservation Organisation (NASCO) mit Chris Poupard (UK) und der European Anglers Alliance (EAA) unter dem neuen Präsidenten Peter Mohnert (VDSF) eine viele Jahre dauernde Auseinandersetzung mit inzwischen sechs irischen Regierungen erfolgreich zu Ende geführt. |
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Er ruft alle Anglerinnen und Angler auf, am 30. Juni 2007 am Elbe-Angeltag mitzumachen, um damit ihren energischen Protest gegen den geplanten Bau von Staustufen in Tschechien und weitere ökologische Beeinträchtigungen der Elbe in Deutschland zu manifestieren. Die Anglerverbände in Dresden und Usti schreiben dazu: Wir schlagen vor, dass im Juni dieses Jahres sich ‚alle’ Elbangler von der Quelle bis zur Mündung, vom Forellenangler aus dem Riesengebirge bis zum Zanderspezialisten im Hamburger Hafen an ihrem Lieblingsplatz an der Elbe zu einem gemeinsamen Angeln einfinden und so gegen den geplanten Ausbau unserer Elbe protestieren. Die Elbe ist einer der wenigen großen Flüsse Europas, der noch teilweise über naturbelassene Flusslandschaften verfügt. Nicht zuletzt auch deshalb hat die UNESCO Dresden den Titel ‚Weltkulturerbe’ verliehen. Das wollen wir uns nicht zerstören lassen.“ Das Angeln sollte um 8.00 Uhr beginnen und mit einem lauten „Petri Heil“ um 11.00 Uhr beendet werden. Dieses „Petri Heil“ für die Elbe soll den Verantwortlichen in beiden Ländern noch lange in den Ohren klingen, damit sie zum wirklichen Nachdenken aufgerüttelt werden. Ansprechpartner: Michael Winkel, DAV-Bundesgeschäftsführer, Tel. (030) 97 10 43 79 |
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Aufruf zum Elbe-Angeltag
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links: darum geht es, die Elbe bei Dresden; übrigens wurden hier im Frühjahr schon Lachse gefangen |
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Kanuten auf der Wiesent |
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In Gruppen ging es gröhlend den Fluß runter | ||||||
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Obige Fotos habe ich am 26.5.2007 morgens an der Wiesent in Bayern gemacht. Für mich zeigen diese Bilder wie belastend für Natur und Umwelt ein ungezügelter nur auf Kommerz ausgerichteter Kanubetrieb ist. Das man den Anglern gröhlend vor die Füße fährt, ist dabei noch das geringste Übel. Wenn Boote umkippen und erstmal gebadet wird, wenn rücksichtslos durch die Jungfischschwärme gefahren wird, wenn das Aufkommen an Kanutouristen zu groß ist, muß gegengesteuert werden. Das zu diesem Zeitpunkt die immer seltener werdenden Maifliegen unmittelbar vor ihrer Schlüpfperiode stehen, sollte auch klar sein. Vielleicht können Tourismus-, Angel- und Naturschutzverbände hier mal zusammen statt gegeneinander arbeiten. Fairerweise muß man aber noch dazufügen, daß es nicht an der gesamten Wiesent so aussieht und dass es hier auch einigermaßen zufriedenstellende Vorschriften gibt. So ist z.B. der Kanubetrieb nur von 10 bis 17 Uhr erlaubt, stromauffahren und Aussteigen während der Fahrt ist verboten. |
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Touristenangelschein in M-V Seit dem 1. Juli 2005 sind zum Beispiel in der Tourist-Information Rostock und Warnemünde Touristenangelscheine für Mecklenburg-Vorpommern erhältlich. Das bedeutet, Urlauber und Angelbegeisterte, die nicht im Besitz eines gültigen Fischereischeins sind, können jetzt ohne bürokratische Hemmnisse eine Urlaubslizenz für 28 Tage erhalten. Das Ganze kostet 20 Euro. Erwerben kann sie jeder, der älter als 10 Jahre ist und dies mit seinem Ausweis belegen kann. Die ersten Verkaufsstellen finden Sie hier: Tourist-Information Stadtzentrum, Neuer Markt 3, 18055 Rostock, Tel. (0381) 194 33 und die Tourist-Information Warnemünde, Am Strom 59, 18119 Rostock, Tel. (0381) 548 000. Öffnungszeiten: montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 16 Uhr. Von Mai bis September auch sonntags 10 bis 16 Uhr. www.rostock.de |
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Yves Dreux
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Tief erschüttert muß ich hier vom Tode Yves Dreux berichten. Am 15. Juni 2007 ist er im Alter von nur 63 Jahren von uns gegangen. Das er einer der besten mir bekannten Lachsfischer war und dass seine Lachsfliegen mit das Beste waren was ich jemals vorne an der Angel hatte, hier nur am Rande. Der Mensch Yves ist es, der uns fehlen wird. Immer gradlinig, ließ sich nicht verbiegen und wenn er jemanden mochte oder nicht mochte, ließ er es spüren. Wie viele schöne Stunden haben wir in Norwegen verbracht. Yves, Du wirst uns fehlen. |
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Fliegenfischen im Fernsehen Am 7. September war ein Team des NDR-Fernsehens hier bei uns in Stolzenau und drehte einen Bericht über das Fliegenfischen und die Fliegenfischerschule. Gesendet wird die Reportage am 21.9.2007 um 19.30 Uhr im Niedersachsen-Programm des NDR. |
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Vielen Dank an die Akteure. Viele waren aufgeregt und haben nicht so gut wie sonst geworfen. Ist aber egal, allen hat es Spaß gemacht. Danke an Euch. |
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Neue Kurstermine Ich habe mich überreden lassen und führe noch einen Kurs Einsteiger durch. Termin: 26.-28. Oktober. Dann soll aber wirklich Schluß sein. Die Termine für 2008 demnächst in der Rubrik "Kurstermine". |
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Fliegenfischen im Fernsehen Am 17. Dezember hatten wir wieder Besuch vom NDR. Anscheinend haben wir jetzt den Fliegenfischen-Virus auch beim NDR platziert. Spricht natürlich für die Leute! Der Jahreszeit angemessen ging es diesmal um das Hechtfischen mit der Fliege. Wie ich vorab höre, ist es ein ganz netter Film geworden. Gesendet wird der fünfminütige Bericht am 13. Januar um 20.15 Uhr im Programm des NDR Niedersachsen im Rahmen der Sendung "Wintergeschichten". |
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Gedreht haben wir in Steyerberg am Amtshof. Hier ist das Wasser der Steyerberger Aue bis 3m tief und die Hechte finden gute Unterstände. | |||||
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Wir haben in den 3 Stunden mit 6 Leuten 2 ordentliche Hechte gefangen. Auch das Fliegenbinden gehörte natürlich dazu. | |||||
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Die Fische haben wir dann in der "Eiche" in Sarninghausen von Thea und Manfred Habighorst zubereiten lassen. Vielen Dank auch an die netten Wirtsleute. Vielen Dank auch an den Sarninghauser Angelverein. Ihr so freundlich und habt uns an eurem besten Gewässerstück fischen lassen. |
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Ostseeküste | ||||
_Ostseeküste | ||||
In Dänemark hat die Meerforelle bis zum 16. Januar noch Schonzeit. Bis dahin dürfen nur wirklich silberblanke Fische mit losen Schuppen entnommen werden. Und lose heißt, dass sich die Schuppen schon bei leichtestem Kontakt, z.B. beim Keschern, lösen. |
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2. Januarwoche: Es werden regelmäßig Mefos gefangen, wenn auch viele noch untermaßig, bzw. in Laichfärbung sind. Die Schonzeit für Meerforellen im Laichkleid (auch angefärbte) geht in Dänemark noch bis zum 15. Januar !! Wassertemperatur an der Deutschen Ostseeküste schon bei 6-7 Grad. |
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16. Januar: Ende der Schonzeit in Dänemark, der wochenlange starke Sturm ist vorbei, dadurch das Wasser immer noch hoch und angetrübt, Wassertemperatur bei 6 Grad, richtig schönes Schmuddelwetter mit leichtem Regen und Wind, mittags Hochwasser. Also ideale Bedingungen und Gründe genug, um einen halben Tag Urlaub zu machen. Dies haben sich auch viele andere MF-Fischer gedacht, überall an der Küste waren Angler zu sehen. Meist einheimische Spezies. Wir haben nach dem ersten Stellungswechsel die Fische gefunden, fing auch gleich gut an. Bisse und 2 Fische gab es innerhalb von 1,5 Stunden bei den vielleicht 5 Leuten an unserem Strandabschnitt. |
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Grönländer vom 16.1.2007, die anderen Fischen waren auch so um die 45cm
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Und dann war auf einmal alles vorbei, wir erlebten ein Naturschauspiel: |
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Keine Haie, sondern sehr große Tümmler durchfurchten die Bucht. |
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Jetzt ging natürlich garnichts mehr. Die 3-4m großen Tiere schreckten alle Meerforelle in der Bucht auf. Für uns ein fantastisches Erlebnis, so nah haben wir die Tiere noch nie gesehen. Manchmal aber auch unheimlich, wenn so ein Tier auf 10m herankommt. Alles spielte sich im etwa 1m tiefen Wasser ab. |
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2. Februar: die heftigen Stürme liegen hinter uns. Komme im Moment selber nicht los. Von den befreundeten MF-Fischern höre ich Unterschiedliches. Noch braune und kleinere Fische, einige sehr gute Fische. Es wird an den bekannten Frühjahrsplätzen gefangen.. Windrichtung und Wassertemperatur beachten, häufiger Angelplatz wechseln wenn nichts geht. Für die nächsten Tage ist ein Sinken der Wassertemperatur auf 4 Grad angekündigt. |
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20. Februar: Die Wassertemperatur liegt immer noch bei 3-4 Grad. Also einfach mal so an die Ostsee und einen Fisch fangen ist wohl nicht. Sporadisch hört man aber von Fängen. |
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15. März: Fazit für die ersten 2 ,5 Monate des Jahres 2007: wechselndes Wetter, wer einen milden Abschnitt erwischt hat, konnte fangen. Dabei spielte die Wassertemperatur eine sehr große Rolle. Viele Fische wurden an diesen milden Tagen gefangen, Fehmarn und Fünen wieder vorneweg (machen ja auch die meiste Werbung). Das viele Fische gefangen wurden, liegt aber auch daran, dass sehr viele Angler unterwegs waren. In Weissenhaus muss es wohl an einigen Tagen total überlaufen gewesen sein. |
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Wir machten mal einen Tagestrip nach DK-Als. Wetter war stürmisch, Wind aus Südwest. Leider wurde ich überstimmt (3:1) und mußte mit auf die Ostseite der Insel. . Wassertemperatur auf der Ostseite 5 Grad, auf der Ostseite knapp 8 Grad! War natürlich nichts mit Fisch auf der Ostseite. Bis heute haben mir die Sportfreunde von Stadt an der Elbmündung für die Schlappe kein Bier ausgegeben !!!!!!!!! Li.: das wärs m.M. nach gewesen: Buchten an der Westseite in die der auflandige Wind warmes Oberflächenwasser drückt. |
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Ende März: Anscheinend hat jetzt die Hochsaison begonnen. Höre von vielen Fängen, z.B. 3 Mann eine Woche auf Aero und 16 Fische. Gut anscheinend auch Fünen. An der deutschen Ostseeküste haben wir 6-7 Grad Wassertemperatur. |
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9. April: Die letzten 2 Wochen liefen spitzenmäßig. Wir waren zweimal im südlichen Dänemark und jedesmal gab es für jeden Fisch. Ähnlich berichten Angelfreunde. Die Fliege fischt zumindest genausogut wie der Blinker. Dies vielleicht, da die Fische bei unseren Touren immer landnah (ca. 15m vom Ufer) standen. Regel war für uns also, dass man max. bis zu den Knien ins Wasser ging. Wer sich daran hielt, hatte zumindest Bisse. Die Wassertemperatur liegt jetzt bei idealen 8 Grad. |
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Küstenabschnitt bei Weissenhaus. Hier ist man noch weitgehend allein.
1000m weiter sieht man immer Angler. |
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Ende April: An den Küsten immer noch Hochsaison. Die Heringe sind seit 2 Wochen in Landnähe, daher wurden in letzter Zeit auch schon einige große Heringsfresser gefangen. Insgesamt ist die Fischerei aber schwieriger geworden. Oft werden buckelnde MF gesehen, diese fassen dann aber häufig schlecht an. Die Wassertemperatur lag zwischenzeitlich schon mal bei 12 Grad, heute haben wir im Schnitt etwa 10 Grad. Also los, sonst ist's bald wieder Sommer 1.5.: Die Fischerei auf MF wird zusehends schwieriger. |
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1. Maiwoche, BornholmEine Gruppe von 5 Leuten war auf Bornholm und sendete mir nachfolgenden Bericht: Eigenartigerweise haben wir auch nur sehr wenige Angler auf der Insel getroffen. Alle die wir jedoch sprechen konnten, bestätigten uns das schlechte Fangergebnis. |
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Letzte MaiwocheDie Fischerei ist anscheinend recht mau. Ich höre zwar öfter mal von Fischen, meistens sind das aber Einzelfänge die von örtlichen Spezies gefangen werden. |
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Mitte August
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2. Oktoberwoche:
selber fische ich immmer noch an den Flüssen und Bächen herum. Die Ostsee steht jetzt aber mal wieder an, denn es erreichen mich Fangmeldungen. Und zwar aus dem mittleren Jütland einschl. der Insel Samsö, aus Fünen und der Insel Aero. Keine Massenfänge, aber immerhin einige Fische. Einige Bekannte von mir waren jetzt einige Zeit auf Als, leider ohne Erfolg. Wenn Fische gefangen wurden, waren dies meistens untermaßige oder gefärbte Fische. |
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2. Oktoberwoche:
Niels L. (17) war ebenfalls in der 2. Oktoberwoche in Dänemark und schickt diesen Bericht: Der Urlaub war richtig klasse! Ich habe direkt am zweiten Abend sieben Meerforellen in einer knappen halben Stunde gefangen, allerdings leider mit Blinker. Die Verhältnisse waren perfekt, da es am vorherigen Tag einen Sturm gab und so die Ostsee sehr aufgewühlt war. Ich hatte aber leider meine Digitalkamera nicht dabei. An dem Abend waren auch leider nur zwei Forellen mäßig: 1. 45 cm und 2. 42 cm. Die anderen waren leider zu klein und sind auch sofort wieder ausgestiegen. An den nächsten Tag bin ich immer um sechs Uhr aufgestanden, damit ich mit dem Freund meines Onkenls, der auch mit war, an eine der besten Stellen im Umkreis fahren konnte. Dort habe ich auch drei Meerforellen gefangen, die waren aber leider untermaßig. Dann Abends, ich war schon unseren Strandabschnitt ganz abgegangen, hängt plötzlich eine 47ger Mefo an meinem rot-schwarzen Spöket und bis ich die in meinem Kescher hatte sollten noch ganze fünf Minuten vergehen, da ich Angst hatte, dass die aussteigt oder sogar meine Schnüre 0,22mm monofil reißt, das dann aber nicht geschehen ist. |
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An den Tagen danach war ich auf dem Boot meines Onkels unterwegs und wir fingen zusammen zwölf sehr gute Plattfische. Leider war kein Dorsch dabei. Mit der Fliege hatte ich in diesem Urlaub leider kein Glück, aber die Verhältnisse waren auch nur am zweiten Tag gut. Die anderen Tage war es entweder viel zu windig und brüllende Sonne. Ich hatte aber auf einen frisiereten Wooly Bugger in schwarz einen Biss in ca. 15m Entfernung. Die anderen Bisse kamen erst ab ca. 40 m mit Wobbler oder Blinker. Die Drills haben auch echt Spaß gemacht an einer Rute 3,10m und WG 5-20 Gramm. Ein echt Klasse Urlaub. |
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Anfang November:
Seit Anfang Oktober höre ich immer wieder von Meerforellenfängen. Meist kleinere, oft braune, Fische. Dies von den Deutschen und den Dänischen Küsten. Auch Dorsche werden wieder in erwähnenswerter Anzahl gefangen. Die Fangmeldungen dazu höre ich im Moment aber nur von der Deutschen Küste. Ansonsten gibt es vielle Fangmeldungen Meerforelle aus dem südlichen Jütland, Fünen, Aero und Bornholm. Wassertemperatur im Moment um die 10 Grad. |
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Uwe R. gibt Gas |
Ein Bier noch und dann wieder ab nach CUX! !! |
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"...... Die Vollidioten am Wasser werden leider immer mehr. Wie du ja weißt waren Frank, zwei weitere Kumpel und ich Anfang November eine Woche auf Aerö. Dort sind wir auf genau diese Spezies von Anglern getroffen. Zwei Eisenangler aus Hannover waren bereits am Angelplatz als wir dort eintrafen. Beide waren völlig relaxt und haben nicht geangelt - bis ich anfing meine Rute zusammenzubauen. Als sie das sahen, rannten (wirklich) beide an uns vorbei zu dem Riff, das wir befischen wollten. Natürlich auch kein Gruß oder sowas. |
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Stillwasser | |||||
_Stillwasser | |||||
Am 3.3. mal kurz am Forellensee das Geschehen betrachtet. Und das scheint im Moment ein hartes Brot für die Angler zu sein. Die Fische stehen tief, streifen teilw. aber ab Mittag umher und zeigen sich auch an der Oberfläche. Sofort angeworfen wird auch gleich genommen. Für 10 Fische muß man wohl einen Tag investieren. 2/3 der Fische wurden in Grundnähe gefangen. |
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23.5.2007, Söse-Talsperre im Harz: tagsüber recht wenig Insekten in der Luft, auch wenig Wasser im Unterbecken. Mückenimitationen und kleine helle Fliegen gingen einigermaßen. Streamer nicht probiert. Gegen Abend dann Köcherfliegenschlupf. |
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Der Sportsfreund müht sich am Tage redlich, los gings dann aber erst gegen 19 Uhr. |
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15.9.2007, Forellensee Dorotheental bei Neumünster: Es ging nichts. Wir waren 4 Fliegenfischer und etwa ein Dutzend Powerbaiter. Gefischt von 10-13 Uhr. Kein Zupfer. Insgesamt wurden von allen Leuten nur 2 Fische gefangen. Es waren aber viele Fische im See. Immer wieder Ringe, die auch sofort angeworfen wurden. Immer wieder senkrecht aus dem Wasser springende große Forellen. Sollte aber nicht sein .... |
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Alle haben umsichtig geangelt. keiner ist zu weit reingegangen. |
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2.11..2007, Sösetalsperre im Harz: Auch bei Schlechtwetter mit Wind und Nieselregen geht noch was. An den Forellenseen und auch hier an der Sösetalsperre stehen die Regenbogenforellen tief. Ab und zu kommen sie aber hoch und dann heißt es schnell zu sein und die Ringe sofort anzuwerfen. Hier waren heute nur kleine Fliegen (Streamer und Schwimmnymphen) angesagt. |
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Es ist Herbst. Eines der wenigen noch offenen Salmonidengewässer ist die Sösetalsperre im Harz. | |||||||
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2.3.: Die ersten Flüsse sind schon wieder offen. Leider gibt's im Moment fast überalll stark angetrübtes Hochwasser. Richtig los geht es für die meisten am 1. April. | ![]() |
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So wie hier an der thüringischen Werra sieht es im Moment an vielen Flüssen aus:
Bäume noch kahl, schmutzigbraunes Hochwasser |
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1.4.: Saisoneröffnung an den meisten deutschen Flüssen. Leider gab es wie hier an der Bode im Ostharz die ersten langen Gesichter. Massivster Kormoraneinfall in den Wintermonaten hat sehr viel Schaden angerichtet. An der Bode fingen gute Angler nach vielen Stunden intensivster Angelei nur 2-3 Bachforellen. Die ausgerissenen Regenbogenforellen aus der Fischzucht lassen wir mal außen vor. |
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Jede Menge Angler zog es zur Saisoneröffnung an die Bode. Manchmal waren Stellen richtig überlaufen.
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Ende April: War im April leider nur 3x zum Forellenangeln. Insgesamt läuft es jetzt recht gut, auch größere Fische beißen und sind noch nicht verangelt. An der Bode gab es insgesamt weniger kleine Fische, dafür gab es dann jedesmal Fische bis 35cm. Also recht gut für April. Auch die Trockenfliege wird schon sehr gut genommen. |
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Auch den ersten Praxiskurs an der Bode gab es schon. War zwar nicht beabsichtigt, aber alle Teilnehmer haben ihre ersten Fische gefangen.
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20. Mai: Fast überall sehr gute Fischerei. An vielen Flüssen sind schon die ersten Maifliegen zu sehen und damit beginnt einer der Höhepunkte der Forellensaison. |
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25. und 26. Mai, Wiesent in Bayern: einige Kollegen berichteten schon von Maifliegen. Also zu Pfingsten mal an die für ihre Maifliegen bekannte Wiesent. Leider gab es nach der langen Trockenperiode am Freitag erstmal einen längeren Gewitterregen. Der Fluß war dadurch leicht eingetrübt. Die Fische gingen aber dennoch sehr gut auf Nymphen und Trockenfliegen. Maifliegen waren sehr vereinzelt zu sehen, allerdings gab es gegen 17 Uhr einen heftigen, etwa 20 Minuten dauernden, Schlupf. Am Samstag ging es dann erwartungsvoll gegen 9 Uhr ans Wasser. Das Wasser war jetzt bräunlich eingetrübt, es ging in der ersten Stunde kaum etwas. Ab 10 Uhr brachen dann die Kanuten über den Fluß herein. Teilweise gröhlend und absolut rücksichtslos gegen uns Angler und die Natur fuhren geschätzte 70 Boote in der nächsten Stunde an mir vorbei. An meinem Ufer und unter den Büschen am gegenüberliegenden Ufer fuhren die Kanus. Ab und zu fiel mal einer aus dem Boot und schwamm in der Wiesent. Fotos davon unter Aktuelles auf dieser Seite. Alles geschehen im Bereich Behringersmühle. Fassungslos habe ich eingepackt, 20 € für die Tageskarte und ein Tag Fischerei futsch. |
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Es geht noch wenig an diesem Morgen, 9.30 Uhr. Also erst einmal die Natur genießen. |
Ab 10 Uhr brach es über den Fluß herein. Kanuten am laufenden Band. Ab und zu fiel einer ins Wasser. |
Die nächste Truppe macht sich fertig |
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26. und 27. Mai, Bode im Harz: nach der Pleite an der Wiesent ging es dann an die Bode im Harz. Auch hier noch keine Maifliegen zu sehen (war allerdings auch nur bis 15 Uhr am Wasser). Dafür aber sehr gute Fischerei. Anscheinend ist wieder frisch besetzt worden, da außerhalb des Naturschutzgebietes gute Fische gefangen worden. Gleich morgens um 8 Uhr bereits viele Insekten in der Luft, die Fische nahmen morgens sehr gut. Auch große Fische dabei. Nachmittags waren wir im Naturschutzgebiet, hier gab es viele, allerdings kleinere Fische. Am Fluß waren wenig Angler unterwegs. |
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links: nachmittags bei Temperaturen bis zu 30 Grad ging es an den schattigen Plätzen am besten. | ![]() |
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rechts: morgens um 8 Uhr nahmen auch große Fische sehr heftig.
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7. - 10. Juni: traumhafte Flußfischerei auf Forellen und Äschen an vielen Fließgewässern. Von überall werden gute und viele Fische gemeldet. Selber war ich 2 Tage an der Wiesent in Bayern. Dort gibt es seit einigen Tagen massive Maifliegenschlüpfe. Bei Außentemperaturen von über 30 Grad ging zwischen 10 und 17 Uhr natürlich kaum etwas. Ab 18 Uhr dann erste Schlupfphasen von Maifliegen. Massive Schlüpfe dann am ersten Tag gegen 20 Uhr und am zweiten Tag gegen 22 Uhr. Überall Ringe von nehmenden Fischen, überall auch nehmende Fische zu sehen. Wer jetzt ruhig blieb, nicht gleich jeden Fisch anwarf und erstmal beobachtete wo starke Fische stiegen, fing auch große Bachforellen. Für die unterschiedlichen Schlupfphasen wurden leichte Nymphen, Emerger und Trockenfliegen eingesetzt. |
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Meerforellen: auch hier schon einige recht gute Fänge in den norddeutschen und dänischen Flüssen. |
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An der Wiesent die wohl beste Universalfliege zur Maifliegenzeit: die French Partridge, trocken oder naß gefischt |
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Bis weit in die Dunkelheit hinein gab es eine tolle Fischerei. | |||||||||
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17. Juni, Bode im Harz: der Fluß führte sehr wenig und auch recht warmes Wasser. Dazu dann den ganzen Tag über helles Sonnenlicht. Dadurch sehr schwierige Bedingungen. Bis zum Mittag ging bis auf die unerfahrenen kleinen Bachforellen kaum etwas. Nachmittags dann konstanter Schlupf von großen Maifliegen. Seltsamerweise wurden diese von den Fischen kaum attackiert. Wer Fische fangen wollte, mußte die schattigen Stellen unter den Bäumen befischen. Insgesamt war dies mit einer der schlechtesten Tage unserer Bodefischerei. |
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rechts: Rolf mit seinem ersten Bodefisch
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19. Juni, Blau in Ulm: die Maifliegenzeit ist hier nahezu abgeschlossen. Nur noch wenige Fische sprechen auf die Fliegen an. Und wenn, dann doch recht trage ohne die sonst übliche Vehemenz. |
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Ende Juni, Meerforellen in den nordeutschen Flüssen: nachdem es in den letzten Wochen massiv geregnet hat, führen die Flüsse in Norddeutschland sehr viel Wasser. Entsprechend gut ist der Meerforellenaufstieg. Die schon länger im Fluß stehenden Fische sind wieder aktiver und aggressiv gegen die "Neuankömmlinge". Entsprechend gut sind zur Zeit die Fänge. Vereinzelt werden natürlich auch Lachse gefangen. Und wenn Ihr jetzt alle losrennt: mein Kommentar zur Meerforellenangelei in den Flüssen den ich unter "Tips" geschrieben habe, hat natürlich noch immer Bestand. |
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2. Juli, Diemel in Wrexen (Nordrhein-Westfalen): durch den vielen Regen heute und in den letzten Tagen ist das Wasser braun. Bis 20 Uhr wenig Insekten in der Luft und keinerlei Oberflächenaktivität bei den Fischen. Mit einer schlanken schwarzen Nymphe kann ich zwar einige kleinere Fische fangen, der Bringer war das heute natürlich nicht. Am nächsten Morgen war das Wasser wieder klar, s. Foto rechts |
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3. Juli, Wiesent bei Waischenfeld: die Wiesent ist auch außerhalb der Maifliegenzeit immer eine gute Adresse. Jetzt im Juli sind die Fische natürlich viel vorsichter. Das Wasser ist relativ klar, die Fische haben von den Freßorgien im Juni immer noch runde Bäuche. Also anspruchsvolle Fischerei. Es sind immer noch Maifliegen in der Luft, die Fische steigen immer noch nach diesen Insekten. Natürlich nicht mehr mit soviel Vehemenz wie noch vor 4 Wochen. Kleine Trockenfliegen wie die Hexe oder die Red Tag werden gern genommen. Auch Sedges gehen tagsüber gut. Ab ca. 21 Uhr dann starker Schlupf von Köcherfliegen. |
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Am 3. Juli war etwas wenig Wasser im Fluß, dennoch sehr gute Fischerei | Das Loch ist doch wohl mal eine Aufgabe !! Und das Schöne an dieser Zeit: die Fische stehen auch vorne. | |||||
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12. Juli, Meerforellenfischerei an der Oste: viel früher als erwartet, wurden die ersten Meerforellen schon im Mai gefangen. Durch die langen Hitzeperioden gab es dann nicht so viele Fische wie sonst in den Sommermonaten. Die aktiven Angler haben bis heute 3-7 Fische. Dafür sind sie aber auch jeden Tag mindestens 1x losgegangen. Im Moment ist die Fischerei wegen des hohen Wasserstandes schwierig bzw. unmöglich. Einmal gehen die Fische ohne Mühe über das Wehr in Bremervörde und können dann gleich richtig Strecke machen. Zum anderen kommt man nicht an alle Stellen heran und die Fische können bei so hohem Wasser überall stehen. |
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Wiesent, 17. Juli: Konnte erst ab 20 Uhr fischen. War aber egal, da es tagsüber immer noch um die 30 Grad heiß war. Die Fischerei war wie fast immer sehr gut, allerdings sind die Fische sehr selektiv. Bis zum Beginn des Abendsprungs gingen nur kleine graue Fliegen, Größe 16-18. Dann ab 21.15 Uhr ein wunderbarer Abendsprung, überall Fische. Welche Fliegen da geschlüpft sind, habe ich nicht mitbrkommren. Auf jeden Fall keine Sedges, denn diese Muster wurden an diesem Abend nicht genommen. Jedenfalls meine Sedgeimitationen nicht. Um 22 Uhr war dann alles wieder vorbei, totale Ruhe am Fluß. |
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Schön die größeren Fische beim Steigen selektieren, sonst nur Bachforellen von 25-30cm. |
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Ulster bei Fulda, 9. August: Kräfigste Regenfälle in den Tagen zuvor in Hessen. Auch die Ulster war braun und führte hohes Wasser. Schade, wäre eine gute Möglichkeit gewesen, diesen Fluß mal zu befischen. So aber keine Chance zum Fischen. |
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Möhne / Diemel, 11. August: Es hatte in den Tagen vor diesem geplanten Angeltrip länger kräftigst geregnet. An der Möhne war das Wasser über die Ufer getreten und sogar die Staumauer des Möhnesees lief über. Erich Brinkhoff verhielt sich sehr fair und bestand nicht auf Einlösung der gebuchten Tageskarten. Danke!! Wir also 50km weiter an die Diemel. Auch hier sehr hohes Wasser. Das Wasser natürlich stark angetrübt. Sollte aber auch nicht sein: 2 Mann / 0 Fische. |
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Wiesent, 21. August: Durch die heftigen Regenfälle in den letzten Tagen führte die Wiesent viel und vor allem angetrübtes Wasser. Dementsprechend ging nicht soviel, nur einige halbstarke Bachforellen gingen auf meine Trockenfliegen. An der Wiesent wird im Moment viel gebaut. Oberhalb Waischenfeld wird gebaggert. In Waischenfeld wird die Fußgängerbrücke umgebaut. Dadurch gibt es oben wenig Wasser. Vielleicht ist eine Tageskarte für die Stadtstrecke i. Moment nicht die beste Idee. |
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Großer Regen, 22. August: Ich hatte diese Woche im nordöstlichen Bayern zu tun. Also mal zur Übernachtung einen kleinen Abstecher nach Bayerisch Eisenstein an den Großen Regen. Leider bestand man auch um 18.00 Uhr noch auf den vollen Tageskartenpreis. Möchte ich nicht kritisieren. Für mich hat sich eine Tageskarte natürlich nicht gelohnt. 28 € für 2 Stunden fischen kommt nicht in Frage. Das Wasser des Großen Regen war glasklar. |
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Fliegenfischerkollegen berichteten von einem schwachen Schlupf, aber guten Fängen. Schwarze Nymphen und beim Abendsprung große Fliegen brachten die Fische |
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Bode, 5. und 9. September: Die Fischerei ist schwierig. Die Bode führt viel Wasser. Und die Fische sind nicht mehr so an den bekannten Standplätzen zu finden. Zwar hielten wir uns an den Rat der Einheimischen, die Fische am Rand zu suchen; richtig gefangen haben wir aber über längere Zeit nicht richtig. Erst als wir Trockenfliegen und halb abgesunkene Nymphen über den großen Krautfahnen anboten, gab es wieder eine hervorragende Fischerei. Achtung: ab 15. September ist hier Schonzeit !!! |
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Schwarza, 20. September: Das Wasser der Schwarza war trotz der Regenfälle in den Tagen vorher nur leicht angetrübt. Befischt habe ich nur die Äschenecken. Gut gingen wieder sehr tiefgeführte Nymphen. Ab 10 Uhr waren kleine Steinfliegen (Needle Flys) in der Luft. Daher dann auch etwas Steigaktivität. Konnte leider nur bis Mittag fischen. |
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Weißer Regen, 3. Oktober: In Bayern sind wegen des Äschenbestandes noch einige Flüsse offen. Also mal auf nach Bayern, diesmal wieder an den Weißen Regen. Von jemandem der es anscheinend gut mit mir meint, hatte ich den Tip über eine für mich noch relativ unbekannte Strecke bekommen. Es handelt sich um die Hausstrecke des Hotel Zum Gutshof in Hohenwart. Diese Strecke stelle ich demnächst mal in meiner Gewässerübersicht vor. Auf jeden Fall war es eine schöne und leider viel zu kurze Fischerei (10-13 Uhr. In der Luft waren die ganze Zeit helle Eintagsfliegen. Dementsprechend stiegen die Äschen auch die ganze Zeit über auf helle CDC-Fliegen. Es nahmen keine großen, sondern viele kleine Fische meine Trockenfliegen. Hat Spaß gemacht, nächstes Mal wird die Strecke mal richtig abgelaufen und in Ruhe befischt. Ich bin sicher, daß es dann auch große Fische gibt. |
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Thüringen: Hier sind noch verschiedene Flüsse auf. In den letzten 2 Wochen habe ich daher dort in verschiedenen Flüssen auf Äschen gefischt. Auffallend war der stetige Schlupf von kleinen Steinfliegen kurz vor Mittag. Insgesamt ist die Angelei jetzt natürlich schwieriger, da die Fische recht selektiv sind. Bei der Trockenfliegenfischerei waren diese kleinen Steinfliegen (Needle Flies) aber immer Bringer. |
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Meerforellen: Saisonende. In vielen norddeutschen Flüssen war es eine sehr gute Saison. Mir bekannte Angler fingen wieder bis zu 20 Fische im Jahr. Dabei auch mehrere Lachse. Was ich aber nicht verstehe: warum muß man jeden Fisch mitnehmen? Da gibt es Leute, die auch im Oktober noch braune Fische abgeschlagen haben, obwohl sie schon 1 Zentner Meerforellen in der Truhe hatten. Und ganz toll: da kommt heute ein Angler (natürlich Blechfischer) mit einer dunkelbraunen Meerforelle von über 90cm, dabei nur 4,5 kg Gewicht, an. |
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"Goldene Stunde", gleich sollte es losgehen | Vorher: kurz einwerfen und Länge nehmen | ||||||
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Stillwasser | |||||||||
_Lachsfischerei | |||||||||
Fliegenfischen Lachs Mörrum Angeln Meerforelle Schweden |
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Mörrum
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8.7.2007: Die Mörrum hat gut Wasser. Zur Zeit deshalb und endlich sehr gute Fänge. | |||||||||
Fänge und Wasserdaten der Mörrum 2007
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* nur Meerforellen und Hybriden | |||||
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Mörrum, 30. u. 31. Juli: 3 Jahre war ich nicht mehr an der Mörrum. Lag einmal an den schlechten Fängen und zum anderen an den norwegischen Lachsen. Als Freund der Mörrum mußte ein Besuch also unbedingt mal wieder sein. Dies dadurch verstärkt, dass es geregnet hatte und die Fänge in den letzten Wochen nicht so schlecht wie im letzten Jahr waren. Dazu kam, dass wir Vitskövle noch gar nicht kannten. Also einfach mal für 4 Tage, davon 2,5 Angeltage, wieder hoch zur Mörrum. Die Wasserstände von mehr als 50 cbm waren natürlich auch verlockend. |
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Gefangen haben wir mit 2 Leuten nichts, waren halt mal wieder ein paar schlechte Tage mit 2 und 3 Fischen am Tag. Grund natürlich auch das braune Wasser. Eigentlich waren wir auf Grilsefischerei eingestellt. Zu unserer Überraschung gab es wenig Grilse, alle Leute fischten mit Sinkschnüren auf die kontinuierlich aufsteigenden Meerforellen. Diese schlichen sich anscheinend den Fluß hoch, denn an der Fangstelle beim Laxens Hus gab es ständig 2-3 MF in der Reuse (oder wie auch immer man das Ding bezeichnet). Aufsteigende Fische zeigten sich an diesen Tagen überhaupt nicht an der Oberfläche. Ansonsten war alles wie gehabt: viele neue Leute am Fluß. Gute Werfer dabei, die in den Pools 1 und 4 zeigten wie gut sie werfen (aber nicht fischen) können.Unter "Tips" habe ich jetzt mal was zum Themau Backhandwerfen und dabei furchende Schnüre geschrieben. Das Gruppen von meistens schwedischen Fliegenfischern gerne die Pools 1 und speziell 4 mit blöd unfairen Tricks für sich beanspruchen, kennen wir ja schon. Meistens ist es dann so, dass sich die Gruppe am Poolanfang aufhält und den Neuankömmling durch die Menge der vor ihm wartenden Angler abgeschreckt. Oder es wird dann beim Fischen extra langsam weitergegangen, damit der Neuankömmling meint es dauert noch sehr lange bis er drankommt. Oder es fischen 4 Angler und diese haben dann, um nach hinten abzuschotten, noch weitere Ruten an am Poolbeginn platziert. Wenn jetzt ein neuer Angler an den Poolbeginn kommt, wird wieder extra langsam gefischt. Der Neuankömmling meint, das noch weitere Angler vor ihm an der Reihe sind, sieht die Leute im Wasser und geht entsprechend abgeschreckt weiter. Also wie gehabt nicht ärgern, sondern entweder etwas massiv protestieren oder besser noch, einen anderen Pool suchen. Dieses Jahr habe ich zu meinem Erstaunen bemerkt, das solche Sauereien auch in Gegenwart eines Kontrolleurs passieren. |
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Pressemitteilung der Mörrums Kronolaxfiske Saisonabschluss bei Mörrums Kronolaxfiske Am Sonntag dem 30. September wurde eine weitere Saison an einem der bekanntesten Angelgewässer Schwedens beendet . Es war die 67. Saison von Mörrums Kronolaxfiske an der Mörrum in Südschweden. |
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Lachsfischen in Dänemark
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Mai. Gleich tolle Situation wie im Vorjahr: blanke Fische in den nordseemündenden Auen. Der April brachte einige gute Lachse. Auch jetzt im Mai gute Fänge mit teilw. großen Fischen. |
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Lachsfischen in Norwegen
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Hier auszugsweise eine Mail von einem Sportsfreund, der Mitte Juli an der Orkla auf Lachs gefischt hat
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Mit freundlicher Genehmigung von Thies Reimers hier seine Beiträge in verschiedenen Foren zum Thema Lachsfischen 2007 in Norwegen: | |||
Als ich gerade so durchs Internet surfte sah ich, dass alle weiblichen Lachse aus dem Verdalselva, Stjørdalselva, Skauga, Orkla og Gaula ab dem 1.8.2007 zurückgesetzt werden müssen. Dies gilt noch mindestens bis zum Ende dieser Saison. Außerdem ist das Wurmangeln ab dem 1.8.2007 in diesen Flüssen verboten. Grund für diese Regelung ist der extrem schlechte Aufstieg in diesem Jahr. So sind bis zu diesem Zeitpunkt an der Orkla gerade so viele Fische gezählt worden wie für den Bestandserhalt nötig sind. Die Norweger rätseln selbst noch woher diese schlechte Saison kommt aber in dieser Pressemitteilung wird das sehr hohe aufkommen an Meerläusen im Trondheimfjord als Grund genannt. Diese befallen schon die abwandernden Smolte, die diesen starken befall nicht überleben. Auch ich war dieses Jahr an der Orkla und kann diese Beobachtung nur bestätigen. An der Brücke zum Fjord standen nicht mehr 300 Lachse, sondern nur noch zwischen 10 und 25 Fische. Besonders auffällig war, dass bis zum 15.7.2007 die Grilse eigentlich noch komplett fehlten. Mit freundlichen Grüßen Thies |
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Nur noch mal kurz zu den Zuchtlachsen. Die Theorie, die von den Norwegern aufgestellt wurde ist, dass durch die vielen Zuchtlachsbehältern im Trondheimfjord aber auch in anderen Fjorden die Anzahl an Meerläusen so stark gestiegen ist und die abwandernden Smolts so sehr befallen das diese daran sterben. So stand es zumindest in dieser Pressemitteilung, ich muss aber gestehen, dass mein Norwegisch nicht das beste ist. Schon im letzten Jahr war an der Orkla zu sehn, dass die Grilse sehr schlank waren, also nicht genügend Nahrung im Meer gefunden haben. Auch dies währe eine Erklärung, aber bis jetzt weiß es niemand genau, also müssen wir abwarten und hoffen, dass es nächstes Jahr besser wird. Gruß Thies |
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Norwegische Zahlen
In den norwegischen Flüssen wurden im Jahre 2007 338 Tonnen Lachs und 74 Tonnen Meerforellen und Meersaiblinge gefangen. Das sind im Vergleich zum Vorjahr 20 Prozent weniger Lachse und 6 Prozent weniger Forellen und Saiblinge.
Bei den Lachsen verteilen sich die Prozente so, dass 48 % weniger kleine Lachse und 18% weniger mittelgroße Lachse gefangen wurden. Bei den Großlachsen ist der Fang dagegen um 30 % angestiegen. Damit stieg das mittlere Gewicht bei den Lachsen von 3 Kilo in 2006 auf 3,5 Kilo in 2007 an.
Für einen Fliegenfischer ist der Unterschied zwischen einem sechs Pfund Lachs und einem sieben Pfund Lachs im Prinzip unerheblich. Die Wissenschaft mag sich zwar sehr wohl mit der Klassifizierung von Lachsen beschäftigen, aber sowohl das mittlere Gewicht von 2006 als auch das höhere von 2007 sind noch so nahe am gefühlten Grilse-Bereich dran, dass man sich als Fischer doch eher ein wenig mehr wünscht. Immerhin ist eines klar. Die immer wieder vollmundig propagierten Großlachsjahre heißen in der Übersetzung doch nur eines: Rechnet mal mit weniger Bissen.
Die Hoffnung eines Lachsfischers ist aber Jahr für Jahr die gleiche. Zunächst hofft er in seiner Woche auf einen großen Lachs, ab Mittwoch auf einen mittleren, ab Freitag auf einen kleinen und ab Samstag auf eine Meerforelle. Ab Sonntag hofft er dann die Fähre pünktlich zu erreichen und auf mehr Glück im nächsten Jahr.
Denn Lachsfischen ist eine Flusswette, und Erfahrung und Glück gleichen sich aus. Und entgegen aller statistischen Werte wird auch die Saison 2008 davon bestimmt sein, dass ein Grilse, ein mittlerer und ein großer Lachs sich weder in den Sekunden des Bisses unterscheiden und je nach Wochentag auch nicht in der Freude, die sie uns bringen werden.
In diesem Sinne, Tight Lines für die neue Saison. Hoffnung kennt keine Statistik.
Aus der Zeitschrift Fliegenfischen, Juni 2008. Mit freundlicher Genehmigung des Verlages. |
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Allen Negativmeldungen zum Trotz: Heinz aus Seevetal schlug immer Sommer richtig zu. Gratuliere. |
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Hier an dieser Stelle einige aktuelle Erlebnisse die wir beim Angeln und Fliegenfischen in letzter Zeit so erlebt haben. Fliegenfischerschule Mittelweser, Stolzenau ( Weser ). Angeln in Europa. Kurse Fliegenfischen auf Forellen, Meerforellen, Äschen, Weißfische, Hecht, Zander, Barsch. Kurs Lachsfischen. Mörrum, Schweden. Bode, Isar, Loisach, Elbe, Weser, Mandalselva, Orkla, Gaula
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